Film-Tipp des Tages: «Tombstone»

Aus dem friedlichen Leben, das sich Exmarshal Wyatt Earp vorstellt, wird nichts. Zusammen mit seinen Brüdern und Doc Holliday muss sich Earp dem Entscheidungskampf mit der gefürchteten Outlaws-Bande am O. K. Corral stellen. «Tombstone» ist ein wuchtiger Neowestern mit hochkarätiger Besetzung.

Vier schwarz gekleidete Männer mit Cowboyhüten.

Bildlegende: Val Kilmer als Doc Holliday, Sam Elliott als Virgil Earp, Kurt Russell als Wyatt Earp, Bill Paxton als Morgan Earp. SRF/Cinergi Productions

Von seinem alten Job als Marshal hat Wyatt Earp die Nase gestrichen voll. Er will sich zur Ruhe setzen. Zusammen mit seinen Brüdern Virgil und Morgan möchte er sich in Tombstone, Arizona, niederlassen. Wie normale Bürger wollen sie ein Geschäft eröffnen, reich werden und ein angenehmes Leben führen. Aus diesen Plänen wird aber nichts. Das Städtchen Tombstone wird von einer gefährlichen Bande, den sogenannten Outlaws, terrorisiert. Korruption und Gewalt regieren.

Gegen seinen Willen wird der ehemalige Marshal Wyatt Earp wieder in die Rolle des Gesetzeshüters gedrängt. Lange versucht er, das unabwendbare Schicksal hinauszuschieben, doch eine unheilvolle Konfrontation mit den Outlaws lässt sich nicht vermeiden. Mit seinen Brüdern und dem lungenkranken, aber loyalen Freund Doc Holliday macht sich Earp auf zum Showdown, der in die amerikanische Geschichte eingegangen ist: der legendäre Gunfight am O. K. Corral.

Die Schiesserei am O. K. Corral bot schon für verschiedene Verfilmungen Stoff: «Law and Order» (1931), «Faustrecht der Prärie» (1946) und «Zwei rechnen ab» (1957) sowie andere Streifen haben sich der Geschichte von Wyatt Earp und Doc Holliday angenommen. Auch Kevin Costner stieg 1994 in die Stiefel des ruhmreichen Marshals. Aber Kurt Russell, bekannt aus «Die Klapperschlange» und «Stargate», war ihm 1993 in «Tombstone» zuvorgekommen.

Sendeplatz

Freitagnacht um 00:20 Uhr auf SRF 1.