«Happy Endings» – Liebe, Sex und sechs beste Freunde

Die Sitcom erinnert an die Kultserie «Friends» und setzt sich mit Liebesproblemen und Lebensfragen der Ende-20-Jährigen auseinander. Die Dialoge sind spritzig und die Witze machen nicht Halt vor Hitler und Osama Bin Laden. Ab dem 24. Juli läuft die Serie freitags auf SRF zwei.

Sechs Protagonisten sitzen im Restaurant und posieren für Foto.

Bildlegende: Ihre Namen kennt kaum einer, die Gesichter schon: Die Crew der Sitcom «Happy Endings». Walt Disney Studios

Darum geht es

Die Kamera schwenkt vom sonnendurchfluteten Kirchenfenster runter auf das Brautpaar. Der Bräutigam gesteht seiner Angetrauten, dass er ohne sie nicht leben kann. Plötzlich ertönt ein Schrei vom Kircheneingang: «Stopp!» Ein schöner Fremder erscheint. Er ist der Liebhaber der Braut. Sie brennt mit ihm durch und lässt ihren Verlobten am Altar sitzen.

Die geplatzte Hochzeit ist die Ausgangslage von «Happy Endings». Eine Gruppe von Freunden muss sich entscheiden: Wem bleiben sie treu? Dem sitzengelassenen Bräutigam oder der durchgebrannten Braut?

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Die ersten 90 Sekunden

1:32 min, vom 15.7.2015

Der Sexappeal

Politisch korrekt sind die Witze der Serie oft nicht. In der vierten Episode trifft die ewige Single-Frau Penny einen heissen Typen, der nett und solo ist. Einziges Problem: Er heisst Hitler mit Nachnamen. Ein anderes Beispiel: In der sechsten Folge macht einer der Hauptfiguren einen Witz, der auf dem Umstand basiert, dass Terrorführer Osama Bin Laden sich jahrelang den Strafverfolgungsbehörden der USA entziehen konnte: «Sie ist mein Bin Laden. Jessica Bin Laden. Eine heisse Araberin, mit der ich ins College ging. Sie war diejenige die entkam.» (Heisst in diesem Fall: Sie ging nicht mit ihm ins Bett ...) Das Problem war, dass der Al-Qaida-Führer zwei Tage vor der Ausstrahlung von US-Soldaten getötet wurde. Der Spruch «Sie war diejenige, die entkam» war somit überholt. Weil diese Szene bereits sechs Monate zuvor gedreht worden war, wurde der besagte Satz ohne Ton ausgestrahlt.

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Der Geruch

1:38 min, vom 15.7.2015

Was man wissen sollte

Die Namen kennt kaum einer, die Gesichter schon. Die Sitcom «Happy Endings» arbeitet mit einer Crew von Schauspielern, die alle schon Serien-Erfahrung mitbringen: Hauptdarstellerin Elisha Cuthbert war beispielsweise Jack Bauers Tochter in «24», Eliza Coupe spielte eine Ärztin in der Krankenhaus-Serie «Scrubs» und Zachary Knighton war bei «FlashForward» dabei.

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Der Hintergrund

1:10 min, vom 15.7.2015

Wer die Serie gucken sollte

«Happy Endings» ist für Leute, die

  • sich gerne romantische Komödien anschauen.
  • einen Faible für politisch inkorrekte Sprüche und Kalauer haben.
  • sich nicht daran stören, dass die sechs Protagonisten nie arbeiten und trotzdem immer Geld haben, um in Restaurants zu essen.
  • die Kultserie «Friends» vermissen.
  • Happy Ends über alles mögen.
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Elisha Cuthbert

0:37 min, vom 15.7.2015

Sendehinweis

Die erste Staffel von «Happy Endings» startet am 24. Juli auf SRF zwei um 19.10 Uhr mit einer Doppelfolge.