Kurzfilmtipp des Tages: Creature Comforts America

Im US-Remake der britischen Animations-Kultserie erzählen Normalbürger aus ihrem Alltag, reden über ihre Freuden, Wünsche und Ängste. Die Dialoge wurden dann den unterschiedlichsten Plastilintieren in den Mund gelegt. Entstanden sind 20 witzige kurze Trickfilme der Extraklasse.

Zwei Katzen aus Knete auf einem Sofa.

Bildlegende: Glenda und Paul, die Hauskatzen. SRF/CPT Holdings, Inc.

Der Brite Nick Park von den Aardman-Studios erhielt für seinen witzigen Trickfilm «Creature Comforts» 1990 den Oscar für den besten Animations-Kurzfilm. Aus seiner Idee entstand die mehrfach preisgekrönte Serie gleichen Namens, in der Leute von der Strasse zu unterschiedlichsten Themen befragt wurden und deren Aussagen dann animierten Plastilintieren aller Art in den Mund gelegt wurden.

Der grosse Erfolg der Serie, die auch immer wieder am Schweizer Fernsehen zu sehen war, animierte den US-Fernsehsender CBS dazu, eine amerikanische Version der aberwitzigen Animationen zu entwickeln. Es entstand die erste Staffel von «Creature Comforts America» mit 20 kurzen Trickfilmen, zu denen die Stimmen von amerikanischen Normalbürgern die Dialoge liefern. Als ausführende Produzenten fungierten Nick Park, John Lord und David Sproxton von Aardman, die Macher der «Wallace & Gromit»-Filme und von «Chicken Run».

Sendeplatz

Dienstag um 21:30 Uhr auf SRF zwei.