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Leistungsgesellschaft «Nur ein Wort»

Sina ist ein verträumtes Kind. In ihrer Fantasiewelt ist kein Platz für die strukturierte Buchstabenwelt der Erwachsenen, weshalb sie sich weigert, die Schriftsprache zu erlernen. Die Schulleitung bringt Sinas Mutter dazu, das Kind mit Druck zum Schreiben zu bewegen. Der Konflikt eskaliert…

Legende: Video Nur ein Wort abspielen. Laufzeit 10:53 Minuten.
Aus Trigger – Kurzfilm der Woche vom 14.10.2017.

Rajko Jazbec (Regie) über «Nur ein Wort»: «Es ist eine Geschichte über einen Konflikt zwischen Jung und Alt, zwischen dem Normalsein in einer Leistungsgesellschaft und dem Recht auf eine freie Entfaltung des Geistes, von klein auf.» Das Drehbuch wurde von Ralph Schneider geschrieben. In den Hauptrollen spielen Julie Rüfli, Giusy Lo Brutto, Alexandra Prusa, Christian Heller und Stefan Kollmuss.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Stephanie von Walterskirchen (SVW)
    Ein rührender Film. Wie gerne ich mich erinnere an meine Kindheit wenn ich das sehe. Eine Kindheit in der ich träumen durfte, ich selbstbestimmt sein durfte in all der freien Zeit in meinem sicheren Reich. In der ich mich wehrte Rechtschreibung zu lernen die so trocken auf dem Blatt lag. Ich war ein glückliches Kind. Ich fühlte mich selbstbestimmt. Und ich bin am Leben nicht zerbrochen, ich habe die Prüfungen des Lebens bestanden, weil ich mich frei fühlte im Kopf. Weil ich Kind sein durfte.
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  • Kommentar von Franziska Widmer (FW)
    Ansprechender Film. Zeigt unverblümt, was Kinder leisten müssen, auch wenn das Interesse an Buchstaben (noch) fehlt. Lasst die Kinder spielen, entdecken, forschen! Sie wären in ihrem ganzen Leben wohl motivierter als wenn ihnen von klein auf alles aufgezwungen wird. André Stern zeigt im Film "Alphabet", dass Lernen auch anders gut gelingen kann. Die DOK-Sendung von Helen Arnet über "Homeschooling" zeigt, dass auch das Lernen zu Hause lebenstüchtige Jugendliche hervorbringt.
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