«Me, Nobody and I»

Filmemacher Jörg Hurschler taucht ein in die fiktive Welt seiner Vorbilder aus dem Fernsehen. Ein Bilderrausch führt ihn vom Wrestling-Ring, zu einem sprechenden Auto und durch die Wüste hin zur Selbsterkenntnis.

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«Me, Nobody and I»

8:29 min, aus Trigger – Kurzfilm der Woche vom 13.2.2016

«Ein Mann und sein Auto kämpfen gegen das Unrecht». Jeder, der heute zwischen 25 und 35 Jahre alt ist, kennt den Stoff. Superheld David Hasselhoff und sein Auto Kitt haben eine ganze Generation geprägt. Auch Jörg Hurschler gehört dazu.
«Ich bin ein Mensch, der vom Fernsehen erzogen wurde», sagt der Regisseur. Seine grossen Vorbilder waren TV-Helden. Die Idole von damals stehen im Zentrum seines Abschlussfilmes an der Hochschule Luzern in 2012.

Dazu taucht er in die fiktive Welt seiner Vorbilder ein und macht die Probe aufs Exempel. Unter Schmerzen muss er feststellen, dass Wrestling gar nicht so cool ist, wie er immer glaubte. Auch Superauto Kitt bleibt stehen wenn die Batterie leer ist, weil man vergessen hat, die Scheinwerfer abzustellen. Und im Wilden Westen von Sergio Leone's «Spiel mir das Lied vom Tod» gibt's viel mehr Staub als Action. Der reale Jörg Hurschler verschmilzt mit den TV-Helden und erkennt: Nicht jeder ist zum Held geboren.