TV-Tipp: «Kung Fu Panda»

Das Schicksal will es, dass der Pandabub Po zum Drachenkrieger auserkoren wird, der einen furchteinflössenden Schneeleoparden besiegen soll. Für den kleinen Kung-Fu-Fan scheint ein Traum wahr zu werden. Doch zuerst muss er durch eine harte Schule und beweisen, dass er der Aufgabe gewachsen ist.

Panda Bär (Panda Po) tanzt kämpferisch

Bildlegende: Panda Po Copyright SRF/DreamWorks Animation L.L.C.

Vater Panda wünscht sich nichts sehnlicher, als dass Sohn Po bald sein Nudelgeschäft übernimmt. Doch der rundliche und äusserst faule Pandaknabe träumt lieber von seinen Kung-Fu-Helden, den legendären Drachenkriegern «Furious Five» und deren Guru Shifu. Insgeheim ist es Pos grösster Wunsch, selber Kung-Fu-Kämpfer zu werden und sich seinen Helden anzuschliessen.

Als eines Tages der furchteinflössende Schneeleopard Tai Lung aus seinem Verliess entkommt, lassen Shifu und die weise Schildkröte Mantis öffentlich bekanntmachen, dass sie den ultimativen Drachenkrieger suchen, der sich dem Ungeheuer entgegenstellt. Die Dorfbevölkerung wird vor dem Tempel zusammengerufen, und Po wittert seine Chance.

Der Zufall will es, dass ausgerechnet er, der mit Mühe als letzter die Stufen zum Tempelberg erklimmt, zum richtigen Zeitpunkt vor Mantis ausgestreckter Hand landet und vom Schicksal auserkoren wird. Gegen den Willen der «Furious Five», vor allem der ehrgeizigen Tigress, und sehr zum Ärger von Shifu muss die Ausbildung des tapsigen Kerls sofort beginnen, damit nicht die Rache des grausamen Tai Lung auf das Tal des Friedens fällt. Doch es scheint zunächst ein schier unmögliches Unterfangen, aus dem ungelenken Faulpelz einen kampferprobten Helden zu machen.

Über den Film

Die äusserst dynamischen Bewegungen der Figuren, witzige Slapstick-Szenen und eine Hauptfigur, die bis in die Haarspitzen gekonnt animiert ist und einem sofort ans Herz wächst, machen aus «Kung Fu Panda» einen sicheren Wert für einen gelungenen Fernsehabend für die ganze Familie. Die an sich simple Geschichte des jungen Aussenseiters, der über sich hinauswächst und zum Helden wird, unterhält nicht nur mit unzähligen Verweisen auf Martial-Arts-Filme, sondern auch mit universellem Witz.

Neben der «Shrek»-Franchise und «How to Train Your Dragon» ist «Kung Fu Panda» der an den Kinokassen erfolgreichste computeranimierte Trickfilm aus dem Hause Dreamworks und gehört jetzt schon zu den Klassikern dieses noch jungen Genres. In der Schweiz lockte er 376 000 Personen in die Kinos. In der Originalversion sind Jack Black als Po sowie Dustin Hoffman, Lucy Liu, Jackie Chan und Angelina Jolie zu hören, auf Deutsch wird Po von Harpe Kerkeling gesprochen, daneben sind Cosma Shiva Hagen und Gottfried John mit von der Partie.

Sendeplatz

Dienstag um 21:20 Uhr auf SRF zwei.