«...und Gerechtigkeit für alle»

Der junge Anwalt Arthur Kirkland glaubt an die Gerechtigkeit und kämpft für seine Mandanten, auch wenn ihn dies wegen Missachtung des Gerichts auch einmal selber ins Gefängnis bringt. Doch dann soll er ausgerechnet einen der korrupten Richter verteidigen, die er jahrelang bekämpft hat.

Ein Mann wird von der Polizei abgeführt.

Bildlegende: Al Pacino als Arthur Kirkland. SRF/Columbia Pictures Industries, Inc.

Der idealistische junge Anwalt Arthur Kirkland (Al Pacino) glaubt an die Gerechtigkeit und setzt sich für jeden seiner Mandanten voll ein. Als Richter Fleming (John Forsythe) sich in einem seiner Fälle nicht dazu bewegen lässt, neue Beweise zuzulassen, treibt dies Kirkland so zur Weissglut, dass er wegen Missachtung des Gerichts verurteilt wird. Auch der Kommission für die Einhaltung der ethischen Grundsätze vertraut er nicht, obwohl da seine Freundin Gail Packer (Christine Lahti) arbeitet.

Dunkle Seite in der Vergangenheit

Kurz nach Kirklands Verurteilung wird ausgerechnet Richter Fleming wegen Vergewaltigung angeklagt - und Fleming wünscht sich, dass Kirkland die Verteidigung übernimmt. Das ist ein perfekter Schachzug, denn die Wahl des moralisch-integren Anwalts als Verteidiger soll die Öffentlichkeit und das Gericht von seiner Unschuld überzeugen.

Obwohl es gegen seine Prinzipien geht, hat Kirkland keine Wahl, denn wenn er sich weigert, droht ihm der Entzug seines Anwaltspatents. Auch gibt es in seiner Vergangenheit dunkle Seiten, die ihn erpressbar machen.

In Norman Jewisons engagiertem Justizdrama «...und Gerechtigkeit für alle» lief Al Pacino als idealistischer Anwalt im Gerichtssaal zu Hochform auf und bekam für die Rolle eine seiner vielen Oscarnominationen.

Sendeplatz

Sonntagnacht um 00:55 Uhr auf SRF 1