Zum Inhalt springen

Gesellschaft & Religion Der Kampf der Schweizerinnen für ein Menschenrecht

Die Schweizer Frauen dürfen erst seit 1971 an die Urne. Der Weg dahin war lang und steinig. Der Blick ins SRF-Archiv zeigt eindrücklich, wie sich Männer immer wieder gegen die Einführung des Stimmrechts wehren und die Schweiz zu einer Insel machen. Und wie die Frauen am Schluss siegen.

12 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Fiona Stifter, Illnau
    Vielen Dank für diesen tollen Beitrag! Lässig zusammengestellt und spannend zu sehen, wie wir ja-so-fortschrittlichen Schweizer vor fünfzig Jahren noch ganz anders tickten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Daniel Fuchs, Lausanne
    Hier das Video einer Frau die gegen das Wahlrecht für Frauen argumentiert (englisch und im Amerikanischen Kontext) https://www.youtube.com/watch?v=OMjiY-5BdBE Man muss damit ja nicht einvertanden sein ... aber ganz von der Hand zu weisen ist die Argumentation auch nicht ...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Arnold Weiss, Luzern
    Anhand dieses geschichtlichen Beispiels sieht man anschaulich, dass auch unsere Direkte Demokratie durchaus Schwächen hat. Das Volk kann ganz "legal" über Grundrechte anderer bestimmen und sich in Verfassungsfragen bewusst widersprechen. Ich sage damit nicht, dass die Direkte Demokratie ein schlechtes System ist, ganz und gar nicht! Aber wir Schweizer sollten mit unserer Selbstverliebtheit aufhören, sie als einzig wahre Form der Demokratie zu betrachten. Es gibt auch andere legitime Demokratien.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Daniel Fuchs, Lausanne
      Ich gehöre durchaus zu denjenigen die finden, dass alle paar Jahre mal wählen gehen eigentlich nicht ausreicht um ein politisches System Demokratie zu nennen. Mit selbstverliebtheit hat das nichts zu tun. Aber zu einer "echten" Demokratie gehört halt auch dass man damit verantwortungsvoll umgeht... Leider vermisse ich dies in den letzen Jahren immer öfter.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Arnold Weiss, Luzern
      @Daniel Fuchs Sie bringen durchaus legitime Argumente. Trotzdem können die Menschen, die nur alle paar Jahre wählen können, immerhin frei und ohne Wahlbetrug ihre politischen Vertreter wählen, die dann ihrerseits frei stimmen können. Klar, auch dieses System ist nicht perfekt. Trotzdem ist es bestimmt keine Diktatur, wie oft behauptet wird. In vielen Diktaturen kämpfen die Leute dafür, überhaupt frei stimmen zu können.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Daniel Fuchs, Lausanne
      @Arnold Weiss: Nun ja .. das Wort Diktatur habe ich ja auch nicht verwendet. Ich glaube jedoch dass ein "indirekte" Demokratie mit der unseren in keinster weise vergleichbar ist, da bei uns das Volk sofort reagiern kann wenn Ihm etwas nicht passt und nicht erst bei der nächsten Wahl, wenn die meisten den Stein des Anstosses schon wieder vergessen haben. Auch die Zusammensetzung der Regierung die bei uns auf Kompromiss statt Polarisierung ausgerichtet ist unterscheidet uns von anderen Ländern.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen