Der Schöne und die Biestin

Die Performance «Der Schöne und die Biestin» von Melanie Schmidli und Salome Lötscher ist ein halbstündiges Geschlechtermärchen mit musikalischen Einsprengseln.

Melanie Schmidli lacht in die Kamera.

Bildlegende: Die Baslerin Melanie Schmidli studierte Schauspiel in Berlin und ist freie Theaterschaffende in Berlin und der Schweiz. Nils Bröer

«Einige meiner besten Männer waren Hunde und Pferde» soll Elisabeth Taylor einmal gesagt haben. Auch die Heldin unseres modernen Märchens hat ihre eigene Meinung gegenüber dem anderen Geschlecht und kann sich doch dessen Anziehungskraft nicht entziehen.

Denn: wenn ER kommt, ist mit einem Mal alles anders. Plötzlich ist Sinn, wo zuvor nur Wassemelonen waren und ein Tandem wird zum Fluchtgefährt in eine Kiste mit Gitterstäben aus Glück. 

In einer Welt, in der das duale Prinzip vorherrscht, in der nostalgische Zwänge unsere Schritte in die Zukunft bestimmen, gibt sich unsere Heldin, einsam, getrieben, stumm, dem Versuch hin, eins zu werden – mit wem, oder womit auch immer. Begleitet nur von der Audiospur, auf die die Schauspielerin in ihrer Performance reagiert.

Werden Sie Zeugin dieses wilden Tanzes am Samstag, 2. Februar 2013, im Museum der Kulturen Basel, im Inszenierungsraum um 11 Uhr, 13 Uhr und 15 Uhr – Bis(s) zum Ruf der Trommeln…

Eine Performance von Melanie Schmidli (Konzept/Spiel), Salome Lötscher (Konzept/Text/Regie) und Joachim Lötscher (Sprecher).