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Ich, die Mehrheit Hochkultur schlägt Popkultur: Pony M. liest Schweizer Literatur

Pony M. liest zu wenig. Das sagt sie selbst von sich. Passend also, dass sie morgen weder auf eine Leinwand noch in den Bildschirm starrt. Sie beschäftigt dafür mit dem dem geschriebenen Wort. Das hat die Mehrheit entschieden.

51 Prozent haben sich für Schweizer Literatur entschieden.
Legende: Eine Mehrheit von 51 Prozent hat entschieden: Schweizer Literatur soll es für Pony M. sein. SRF

Liebe Mehrheit

Oh, das war aber ganz ganz knapp - aber: Literatur soll es sein! Und darüber freue ich mich. Ich finde nämlich selber, dass ich definitiv zu wenig lese. Immer wieder beobachte ich, wie ich die einfache Variante des Fernsehens vorziehe - und damit bin ich (leider) keineswegs allein. Versteht mich nicht falsch: Es gibt fantastische Filme von fantastischen Filmemachern. Das steht ausser Frage. Und ich lege auch Wert darauf, mir hochwertiges Kino anzuschauen. Zwar. Okay, nicht immer. Ab und zu darf’s auch richtig trashy sein, man soll dabei ja auch abschalten können.

Und trotzdem kenne ich keinen Film, den ich besser gefunden hätte als das dazugehörige Buch. Keinen einzigen. Wenn ich beides gelesen/gesehen habe, war das Buch immer besser. Vielleicht muss man die Verfilmung von «50 Shades of Grey» abwarten, denn da müsste man sich filmisch echt Mühe geben, dass was so Grottenschlechtes wie dieses Buch rauskommt – und da in dem Film bestimmt nackte schöne Menschen sein werden, kann ich mir das bisher nicht vorstellen. Aber item.

Ich lese zu wenig. Bin ich da allein? Oder bin ich Teil einer Generation? Ich unterhalte mich mit jemandem, der’s wissen muss: Mit dem Rektor einer Kantonsschule. Ich freue mich auf ein spannendes Gespräch und viele interessante Eindrücke und eventuell neue Erkenntnisse.

Eure Pony M.

«Ich, die Mehrheit»

Demokratie – alle finden sie gut und doch gehen immer weniger an die Urne. Wird Demokratie zur Nebensache? «Nie und nimmer!», sagt Pony M. Im SRF-Projekt «Ich, die Mehrheit» stellte sich die Bloggerin der direkten Demokratie und liess die Mehrheit vom 27. April bis am 18. Mai 2014 über ihr Leben abstimmen.

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