«Kulturknigge» Gaming – mit Cornelia Zogg

Gamer sind in der Lage, sich überdurchschnittlich schnell zu entscheiden – stimmt das? Was tun mit «Cheatern»? Werden gamende Frauen in der Szene akzeptiert? Cornelia Zogg, Gamerin und ehemalige stellvertretende Chefredaktorin des Online-Portals «Gamecity», kennt die Antworten.

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«Kulturknigge» Gaming – mit Cornelia Zogg

2:40 min, vom 22.3.2014

Cornelia Zogg ist jung, sie hat unzählige Stunden am Computer gespielt, ist engagiertes Mitglied der Schweizer Gaming-Community und eine Frau. Das Klischee, dass Gamer vornehmlich jung und männlich sind, hält sich nicht nur hartnäckig unter Nicht-Gamern. Cornelia Zogg wurde zu Beginn auch innerhalb der Community schief angeschaut.

Die Spiele-Industrie hat die Frauen als Zielgruppe zwar schon lange entdeckt, doch unter Gamern zählt, wie – und nicht wieviel – man das grosse Angebot nutzt: Ernsthaft, regelmässig und auf eigenen Konsolen oder nur auf dem Handy und mit Familienspielen.

Ein gutes Game kann mehr als ein Buch

Cornelia Zogg kennt viele Spiele und resümiert ihre Spiel-Leidenschaft so: «Das Einzigartige ist das Eintauchen in eine andere Welt. Wie wenn man ein gutes Buch liest oder einen Film schaut. Mit dem Unterschied, dass man sich wirklich aktiv am Geschehen beteiligen kann. Man hat Einfluss auf das was passiert. Das macht die grosse Faszination aus.» Und es ist kein einsames Erleben. Man kann online mit anderen Spielern oder auch live mit Freunden auf dem Sofa in das Geschehen eintauchen. Gute Games haben immer eine Spiel-Situation, die bleibt, findet Zogg.

Webvideo «Kulturknigge»

Redaktion und Produktion:
Pilu Lydlow
Kamera: Adrian Baumann
Schnitt: Michael Severin