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Gesellschaft & Religion Lehre als Koch: Der Traum eines Flüchtlings erfüllt sich

Ali Heidari ist ein Flüchtling aus Afghanistan. Ein Jahr lang war er auf der Flucht. 7000 Kilometer hat er hinter sich gebracht und 8000 Euro bezahlt, um 2013 in die Schweiz zu kommen. Jetzt ist er vorläufig aufgenommen, Status F und hat eine Lehrstelle als Koch gefunden.

Junger Mann in Kochkleidung steht in einer Grossküche.
Legende: Das Handwerk hat Ali Heidari bereits in Afghanistan kennengelernt. In der Schweizer Gastronomie ist aber vieles anders. SRF

Anfangs Jahr wurde Ali Heidari in einer «Kulturplatz»-Sendung über Migranten vorgestellt. Im Interview äusserte er den Wunsch, Koch zu werden, um sich ein Leben in der Schweiz aufbauen zu können.

Das blieb nicht ohne Wirkung: In Luzern schaute sich das Hotelier-Ehepaar Pedrazzetti die Sendung an und reagierte.

Sie wollten dem jungen Afghanen eine Chance geben und boten ihm in ihrem Hotel Continental-Park eine Lehrstelle als Koch an.

Vertrautes Gewerbe, unbekannte Kultur

Für Ali Heidari geht mit der Lehrstelle ein Traum in Erfüllung. Er kann dort ansetzen, wo er auch in Afghanistan einiges gelernt hat: beim Kochen.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Fabio Krauss (FabioK)
    Eine schöne Geschichte - Ein muslimischer (?) Flüchtling, der arbeiten will und in eine christliche Familie aufgenommen wird. Respekt vor dieser Familie für dieses konkrete Zeichen der Nächsteliebe (die Kirche selbst ist diesbezüglich ja etwas "zurückhaltender"). Erstaunt bin ich immer wieder von den Summen, die für die Flucht zu uns bezahlt werden: CHF 8000.- sind in Afghanistan sehr viel Geld (die meisten Westeuropäer haben wahrscheinlich nicht viel mehr auf dem Konto).
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