Städte neu entdecken: Vier Untergrund-Tipps, die sich lohnen

Touristen haben die Qual der Wahl: Die Kulturmetropolen Europas bieten eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater oder Restaurants. Da bleibt manchmal der Schale Geschmack des Einheitsbreis zurück. Wir schickten deshalb unsere Korrespondenten in den Untergrund – für alternative Tipps.

    • 1.
      Essen in Barcelona: Passwort bitte!
      Mann beim Kochen.

      Bildlegende: Xabi Bonilla wollte Konkurrenzdruck in Sterne-Restaurants entfliehen. Jetzt macht ihm Kochen wieder Spass. Julia Macher

      Abenteuer Privatrestaurant: Barcelonas Kochclubs sind wahre Geheimtipps. Werbung und Schilder sucht der hungrige Tourist vergebens. Von diesen Restaurants erfährt man nur über Mund-zu-Mund-Propaganda oder über Internetempfehlungen. Einlass nur mit Passwort.

      Mehr unter: «Barcelona ist Feuer und flamme für geheime Gastro-Clubs»

    • 2.
      Eine andere Welt: Der Cirque Electrique am Pariser Stadtrand
      Frau mit barock anmutender Perücke schaut lasziv in die Kamera.

      Bildlegende: Die Shows des Pariser Zirkus spielen mit burlesken Elementen. Imago/Haytham Pictures

      Energiegeladen, leidenschaftlich und idealerweise etwas durchgeknallt präsentiert sich der Cirque Electrique. Bildgewaltig und mit einem neuen antibürgerlichen Lebensgefühl. Das Programm schert sich nicht um Normen. Eine Multimedia-Performance hat da genauso Platz wie eine klassische Zirkusnummer oder burleskes Kabarett.

      Mehr unter: «Sand im Stadtgetriebe: der Pariser Cirque Electrique»

    • 3.
      Eine echte Alternative: Roms ehemalige Wurstwarenfabrik
      Mann lehnt an Treppe vor bemalter Wand.

      Bildlegende: Positioniert sich ausserhalb des (kulturellen) Zentrums: MAAM-Gründer Giorgio de Finis. SRF/Thomas Migge

      Eine Fahrt an den Stadtrand Roms lohnt sich: In einer ehemaligen Wurstwarenfabrik ist das «Museo dell’Altro e dell’Atrove» untergebracht, das Museum des Anderen und des Woanders. Die besetzte Fabrik wird von Einwanderern, Obdachlosen und freischaffenden Künstlern bewohnt. In Gemeinschaftsräumen finden Performances, Konzerte und Vernissagen statt.

      Mehr unter «An Roms Rändern entstehen alternative Kunstorte»

    • 4.
      Mit Keller-Charme: Freies Theater in Bukarest
      Frau gestikuliert vor einer Backsteinwand.

      Bildlegende: Schauspielerin Florina Gleznea spielt Martha im Stück «Wer hat Angst vor Virginia Woolf?». Mariana Camarasan

      In Rumänien dominieren die 40 staatlichen Schauspielhäuser die Theaterlandschaft. Im Untergrund jedoch tut sich etwas – wortwörtlich. Unter Bukarests Flaniermeile ist das erste alternative Theater Rumäniens daheim. Das «Teatrul Act» hat eine ganze Generation von Theatermachern geprägt.

      Mehr unter: «Bukarests freies Theater haust im Untergrund»

Serie «Underground»

Ein Streifzug durch alternative Kulturschauplätze: