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Jung gegen Alt? Der philosophische Stammtisch
Aus Sternstunde Philosophie vom 21.06.2020.
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Generationenvertrag Wie steht's um die Fairness zwischen den Generationen?

Während des Lockdowns wurde die Solidarität der Jungen mit den Älteren grossgeschrieben. Was dürfen die Jungen jetzt von den Älteren erwarten? «Sternstunde Philosophie» diskutiert über ein konstruktives Miteinander.

Der Generationenvertrag zielt auf eine faire Aufteilung von Pflichten und Rechten der verschiedenen Altersgruppen. Mit der demographischen Entwicklung gerät er immer stärker unter Druck.

Die ältere Generation kann entscheiden, wo’s langgeht – auch bei Themen, von deren Entscheidung die Jungen weitaus stärker betroffen sind. Die Älteren müssten umdenken, sagt der 76-jährige Philosoph Ludwig Hasler: Er hat mit seinem Plädoyer gegen «25 Jahre Passivmitgliedschaft» und «für ein Alter, das noch was vorhat» viele Rentner vor den Kopf gestossen.

Er ist zu Gast bei Barbara Bleisch, zusammen mit der Unternehmerin Doris Aebi und Stefan Manser von der Operation Libero.

SRF1, Sternstunde Philosophie, 21.06.2020, 11 Uhr;

7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Dupont  (udupont)
    Ich denke, die Solidarität von den "Alten" zu den Jungen wächst viel stärker als umgekehrt, vor allem was das Finanzielle betrifft. Man denke nur an die immer gigantischere private und staatliche Umverteilung zu den U20er oder heute sogar eher U25ern oder noch älteren. Hinzu kommen die riesigen Erbschaften, von denen wegen der fehlenden Erbschaftssteuer völlig unsozial nur wenige profitieren können.
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  • Kommentar von Fabienne Rieben  (F. Rieben)
    @August Meier
    Was kann die junge Generation dafür wenn Sie für anteilmässig mehr Leute einzahlen müssen (Babyboomer) ?
    Ist leider ein Nebeneffekt der gestiegenen Lebenserwartung, dass länger und mehr Menschen AHV beziehen. Wie wird es für uns dann sein wenn wir 65 jährig sind (gibt es die AHV noch) ? Gehöre zwar nicht zum 2000 Jahrgang aber es betrifft uns Jungen alle ob 5 Jahre älter oder jünger. So viele Fragen stellt man sich und noch viele mehr......
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  • Kommentar von August Meier  (And007)
    Die Babyboomer haben ein halbes Leben in einem Umfeld stark erhöhter Konkurrenz, hart gearbeitet, für AHV, Pensionskasse usw. bezahlt und der heutigen Jugend ein weitgehend sorgenfreies Leben und gute Ausbildung ermöglicht. Die BB Generation steht jetzt vor Altersarbeitslosigkeit und minimalen Renten. Ein bisschen Solidarität zu Euren Eltern ist da wohl nicht zu viel verlangt.
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    1. Antwort von Ramon Frey  (Ramon Frey)
      Die babyboomer hinterlassen der Jugend aber auch gewaltige Umweltprobleme, und einen riesegen Schuldenberg bzw ein finanzielles Loch in der AHV und profitieren von viel zu hohen umwandlungssätzen der Pensionskassen usw. Solidarität geht immer in beide Richtungen!
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    2. Antwort von Andreas Müller  (Hugh Everett)
      Wir hinterlasen ihnen aber auch eine massiv erhöhte Lebenserwartung bei besserer Gesundheit. Viele Krankheiten kennen sie nur aus Büchern und sie können heute zwischen Militär und Zivieldienst wählen. Was wir ihnen nicht hinterlassen, ist die Fähikeit analytisch und kritisch zu Denken, das müssten sie schon selber machen. Denn nicht jeder ü50 ist jemand der so bequem in ihr verinfachendens Schubladedenken passt.
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    3. Antwort von August Meier  (And007)
      An Ramon Frei. Das Loch in der AHV ist weil die Jungen nicht bereit sind im selben Ausmass für ihre Eltern einzuzahlen wie es die Babyboomer generation gemacht hat. Die BBs können ja schliesslich nichts dafür das sie älter werden.
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    4. Antwort von Konrad Schläpfer  (Koni)
      Die heutige Jugend ist einfach total verwöhnt, man hat ihnen immer alles ermöglicht, Geld war ja dank der Arbeit der Alten immer genügend vorhanden.
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