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Drei Musiker stehen auf der Bühne.
Legende: Feiern Erfolge wie kaum eine andere Schweizer Jazzband: Rusconi. Yvonne Schmedemann
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Jazzfestival Schaffhausen Diese Musiker prägen den Schweizer Jazz

Sie waren im vergangenen Jahr besonders präsent in der Schweizer Szene und haben über die Landesgrenzen hinaus auf das Schweizer Jazzschaffen aufmerksam gemacht: die Musikerinnen und Musiker der Hauptbühne am 25. Schaffhauser Jazzfestival.

Das ist die Jazz-Schweiz: 11 prägende Musikerinnen und Musiker

  • Elina Duni Quartet

    Seit sie ihre Heimat Albanien als sprudelnden Inspirationsquelle entdeckt hat, ist die Sängerin Elina Duni eine Liga für sich. Ihre Sicht auf die südosteuropäische Musik ist ein faszinierender Blick von innen und von aussen – und ihre sensationelle Band mit Colin Vallon als Pianist und kreativer Katalysator katapultiert die Musik in neue Sphären.

  • Lucien Dubuis Trio & Spacetet

    Mit seiner Kontrabassklarinette kann Lucien Dubuis von Schlagzeug über Bass bis zur Melodie sämtliche Funktionen bedienen – eine Freiheit, die den quirligen Bieler zu kreativen Höhenflügen verleiten und daneben jeden Energy-Drink wie ein Schlafmittel aussehen lässt.

  • Bash

    Bei Bash gehört der Visual-Arts-Künstler Samuel Gfeller fest zum Quartett – und da die eigens entwickelte Software von Gfeller dem Bandleader Lukas Roos erlaubt, die Bilder auf der Bühne mitzubeeinflussen und ihnen nicht einfach nur hinterherzuspielen, kann man sagen: Bash schlägt ein neues, ein revolutionäres Kapitel auf in der Geschichte der Bildvertonung.

  • Gabriel Zufferey Solo

    Der Genfer Pianist legte als gut 20-jähriger ein eindrückliches Debüt hin, mit der Schlagzeuger-Legende Daniel Humair in der Band. Auch wenn man ihn nicht zum ersten Mal in der Deutschschweiz hört: In Schaffhausen wird er endgültig den «rideau de rösti», den «Röstivorhang», zur Seite stossen. Mit Solo-Stücken, die lustvoll die ganze Tastatur erkunden und Klischees zerzausen wie ein Kind die Zuckerwatte.

  • Der Grosse Bär

    Keine Frage: Die Big Band Der Grosse Bär hat ihren Namen vom ruhigen Nachthimmel und der ehrfurchtgebietenden Tiefe des Weltalls – nur dass bei dieser Version die Sterne bei längerem Hinschauen zu tanzen beginnen und die Erkenntnis der eigenen Kleinheit zu einem berauschenden Gefühl unendlicher Freiheit umschlägt.

  • Andreas Schaerer & ARTE

    Wenn er nicht schon ein Papi wär, müsste man ihm die Vaterschaft dringendst ans Herz legen: Andreas Schaerer ist der kreativste Kindskopf der Schweizer Szene, ein nie versiegender 1.-August-Vulkan funkelnder Ideen und gleichzeitig ein Musiker, der es bei allem Humor überaus ernst meint.

  • Christy Doran’s New Bag

    Christy Doran ist als Mitbegründer der Jazz-Rock-Formation OM eine lebende Legende. Der gebürtige Ire ist der vielleicht wichtigste Schweizer Gitarrist, als Bandleader von New Bag einer der wichtigsten Förderer junger Talente – und als Lehrer ein Türöffner für Generationen junger Gitarristen.

  • Rusconi

    Als Klavier-Trio haben sie Erfolge gefeiert wie kaum eine andere aktuelle Schweizer Jazz-Formation – und mit ihrem aktuellen Projekt zeigen sie einmal mehr, warum: Rusconi will nie stehen bleiben und lieber die Instrumente austauschen, als in einer Routine zu erstarren. Klavier-Trio? Das war gestern!

  • Herbie’s Explo 3000

    Der Band-Leader Herbie Kopf setzt auf Konstanz und Komposition. Beides kommt zusammen in seiner Formation Explo 3000, wo eine in unzähligen (3000?) Konzerten zusammengewachsene Band die musikalischen Vorstellungen ihres Kopfs perfekt umsetzen und trotzdem allabendlich in ihren Improvisationen Explo-dieren kann.

  • Rohrer
    Legende: Rohrer zvf

    Samuel Rohrer Noreia

    Samuel Rohrer hat sich als begleitender Alleskönner kontinuierlich in die erste Jazz-Liga gespielt – dabei aber immer auch einen starken Gestaltungswillen an den Tag gelegt. Mit Noreia präsentiert er sich als Bandleader, der etwas zu sagen hat.

  • Lauer Large

    Eine Big Band, klar, das bedeutet viel Mühe, viel Arbeit, wenig Geld. Nur: Wenn man das Line-Up der Band von Johannes Lauer studiert, muss man die Frage nach dem Warum fast nicht mehr stellen. So viele sensationelle Musiker auf einem Haufen, das ist wie ein Champions-League-Team aus lauter Weltfussballern, und bei Lauer Large darf man hinzufügen: minus die Diva-Allüren.

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