Pritzker Preis geht an Trio «Emotionale und erlebbare Architektur»

Der diesjährige Pritzker-Preis geht an das spanische Architekten-Trio Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta.

Architekten Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta stehen vor einer grünen Landschaft.

Bildlegende: Das Gewinner-Trio: Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta. Javier Lorenzo Domínguez

Es ist das erste Mal, dass der wichtigste Architekturpreis an drei Personen vergeben wird: das spanische Architekten-Trio Rafael Aranda, Carme Pigem und Ramon Vilalta erhält den diesjährigen Pritzker-Preis. Dies verkündete Tom Pritzker, Vorstand der Hyatt Foundation, am Mittwoch.

Die drei Architekten, die aus Olot in Katalonien stammen, haben seit der Gründung ihres Büros RCR im Jahr 1988 eng zusammengearbeitet.

«Ihre Arbeit bedeutet ein unbeugsames Bekenntnis zu einem Ort und seinem Narrativ, zum Schaffen von Räumen, die mit ihren Kontexten in Diskurs stehen», heisst es in der Aussendung der Foundation.

Die drei Architekten würden «Verbindungen zwischen dem Äusseren und dem Inneren suchen, die in einer emotionalen und erlebbaren Architektur resultieren».

Zum zweiten Mal geht der Preis nach Spanien

Die Verleihung der mit 100'000 Dollar dotierten Auszeichnung findet am 20. Mai in Tokio statt. Der Preis wird 2017 zum 39. Mal vergeben, nach Rafael Moneo im Jahr 1996 ist es ist das zweite Mal, dass die Auszeichnung nach Spanien geht.

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur-Nachrichten, 2.3.2017, 6:00 Uhr

Pritzker-Preisträger