«Das fünfte Element»

Im 23. Jahrhundert rettet Bruce Willis als Taxifahrer mithilfe einer geklonten Ausserirdischen die Erde vor der Zerstörung durch das Böse. Luc Besson inszenierte sein Sci-Fi-Märchen 1997 als grelle Mischung aus Comicstrip und Hightech-Action. Jean-Paul Gaultier entwarf die rund 300 Kostüme.

Ein Mann steht in Mitten von bewaffneten Monstern.

Bildlegende: Bruce Willis als Major Korben Dallas, umgeben von Häschern. SRF/Gaumont

Im Jahr 2259 ist die Menschheit akut bedroht. Aus dem All nähert sich das absolut Böse der Erde, um - wie alle 5000 Jahre - den Versuch zu starten, das Leben komplett auszulöschen. Das Einzige, was die Welt jetzt noch retten kann, sind vier von den fremden Mondoshawan auf ihrem Planeten gehütete Steine sowie ein geheimnisvolles fünftes Element.

Eine Frau mit orangem Haar zielt mit einer Waffe. Dahinter stehen zwei weitere Männer.

Bildlegende: Milla Jovovich als Leeloo (M.), Ian Holm als Cornelius (r.). SRF/Gaumont

Auf dem Weg zur Erde wird das Mondoshawan-Transportschiff aber überfallen, die Steine werden gestohlen, und das fünfte Element wird zerstört. Hinter dem Überfall steckt Zorg (Gary Oldman), ein Waffenhändler, der eigennützig mit dem absolut Bösen paktiert. Die Lage scheint aussichtslos. Dann aber gelingt es Wissenschaftlern, aus Resten des gemeuchelten fünften Elements den Klon Leeloo (Milla Jovovich) zu schaffen.

Kaum ist dieses Wesen zum Leben erweckt, flüchtet es auch schon aus dem Labor und landet dabei im fliegenden Taxi von Corben Dalles (Bruce Willis). Widerwillig nimmt dieser sich Leeloo an und gerät dadurch ins Visier von Zorgs Häschern. Wieder glaubt man die Welt verloren, doch die Widerlinge haben ihre Rechnung ohne den schlecht rasierten Taxifahrer gemacht, der in Folge das Schicksal der Menschheit in seine Hände nimmt.

Ein Mann für alles

Zu seiner Entstehungszeit war «Das fünfte Element» mit 90 Millionen Dollar der teuerste je in Frankreich realisierte Film. Der heute vornehmlich als Produzent tätige Luc Besson («Léon», «Nikita») machte beim Drehen seines lange gehegten Wunschprojekts praktisch alles selber. Als Regisseur, Autor, Produzent und Kameramann in Personalunion konnte er dem Film eine sehr persönliche Note geben. Besson jongliert mit unzähligen Zitaten aus Lieblingsfilmen; dazu hatte er freie Hand beim Entwurf des Film-Looks und konnte beispielsweise den Comicautor Moebius als Designer beiziehen. Als Kostümdesigner engagierte er das Enfant terrible der Modebranche, den Franzosen Jean-Paul Gaultier.

Auch bei der Wahl des Hauptdarstellers setzte er mit Bruce Willis seinen Wunschkandidaten durch. Willis - mit stoischem Understatement - ist wie immer die perfekte Wahl als Held, der im überhitzen Weltalltrubel stets die Ruhe bewahrt und gleichzeitig die Gegner mit coolen Sprüchen abserviert. In Nebenrollen glänzen der Brite Ian Holm, der aus «Rush Hour» bekannte Chris Tucker sowie Bessons Exfrau Milla Jovovich.

SRF zwei zeigt «Das fünfte Element» im Rahmen der «SRF Fashion Week».

Sendeplatz

Freitag, 18. September 2015, um 23:20 Uhr auf SRF zwei.