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Literatur Die blutrünstige Seite der Gebrüder Grimm

Vor 200 Jahren haben die Brüder Grimm ihren ersten Märchenband herausgegeben. Dabei haben sie nicht nur an Kinder gedacht: In einigen Märchen werden handfeste Blutbäder angerichtet.

Legende: Video «Literaturclub»-Special über blutrünstige Grimm-Geschichten abspielen. Laufzeit 8:01 Minuten.
Vom 18.12.2012.

200 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Märchenbandes sind Stücke der Brüder Grimm zu entdecken, die kaum mehr bekannt sind: Märchen über sprechende Pferdeköpfe, streitende Blut- und Leberwürste oder jenes Splatter-Märchen mit dem Titel «Wie Kinder Schlachtens miteinander gespielt haben». Letzteres haben die Gebrüdern Grimm 1812 in schnörkelloser Sprache niedergeschrieben - an Blutrünstigkeit ist es kaum zu überbieten.

Warum wirkt die Gewalt in Märchen so harmlos? Die «Literaturclub»-Kritiker machen sich auf die Suche nach Gründen und beugen sich über die dunklen Seiten von Märchen. Es liest Hanspeter Müller-Drossaart.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Sandro Glatthart, 3033 Wohlen
    Herr Zweifel macht es viel besser als alle vor ihm, er ist witzig, anständig, klug und anregend. Super!
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  • Kommentar von Renate Walther, 3235 Erlach
    Eine umwerfende Sendung, die ich trotz der späten Stunde nie verpassen möchte, eine der wenigen , die ich mir in der Agenda notiere. Ich habe schon viele höchst wichtige Bücher auf Anraten des Teams gekauft, obwohl ich sonst eher eine Biblriotheksnutzerin bin. Dass sich die zwei Frauen ständig ins Wort fallen, finde ich etwas mühsam. Ich bin sonst kein Fan von Elke Heidenreich, diesmal hat sie mich überzeugt. Freundliche Grüsse
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  • Kommentar von Rickli, olten
    Die Drehstühle haben den Nachteil, dass die Akteure sich ständig hin und her bewegen. Besonders unangenehm ists bei Herrn Zweifel, für mich als Zuschauerin ist die ständige Bewegung sehr anstrengend. Auch wünschte ich mir ein bisschen mehr Pepp und sichtbare Leidenschaftlichkeit des Moderators, und die ständigen Vergleiche mit französischen Autoren, weil es nun mal dessen Spezialgebiet ist, nervt. Safranski und Heidenreich bringen willkommenen Schwung und wohltuende präzise Analyse.
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