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Literatur Literaturclub Plus: Bücher ganz märchenhaft loswerden

Manchmal findet man ein Buch schlecht, ärgert sich über den Stil oder darüber, oder dass einem ein Märchen erzählt wird: Die Mädchen sind schön, die Stiefmütter böse, die Wälder geheimnisvoll. Unsere Literaturkritiker verschenken diesmal Märchen. Oder besser: was sie für Märchen halten.

Legende: Video Literaturclub Plus: Welche Bücher können weg? abspielen. Laufzeit 04:43 Minuten.
Aus Kultur vom 24.11.2015.

«Der Teufel mit den drei goldenen Haaren» war Hildegard Kellers Lieblingsmärchen. Deshalb verschenkt sie drei goldene Bücher, darunter «Die schönsten Märchen der Schweiz».

Philipp Tingler trennt sich schweren Herzens von Joan Collins‘ Lebensgeschichte, die er für ein gelungenes Märchen mit Happy End versteht. Julian Schütt verschenkt eines der unbekannteren Märchen von Hans Christian Andersen, «Der Schatten».

Und Nicola Steiner trennt sich gerne von «Der Fischer und seine Frau», ein Märchen, das sie schon als Kind nervte.

14 Kommentare

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  • Kommentar von Tom Steinemann, Biel
    Im Vergleich zum auferstandenen Literarischen (ZDF-)Quartett ist mir die CH-Runde lieber, dort geht's weniger um die Literatur als um die Debatte, der Quotenrüpel faucht ärger als der Tingler, aber auch der nervt zunehmend mit seinem eitlen Gehabe. Dabei bin ich absolut für klare Statements, bloss sollte man andere Meinungen auch gelten lassen. Wenn einer beim nächsten und übernächsten Buch nochmals Seitenhiebe austeilen muss, zeugt das von viel Ego und (zu) wenig Gelassenheit.
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  • Kommentar von Karola Landsmann, wittenberg
    Danke Philipp Tingler, für die leidenschaftlichen und wahren Worte zu dem Buch von Monique Schwitter!!! Ich glaube, dass jeder Mensch mit einer Gabe geboren wird und im Laufe des Lebens herausfinden sollte welche die Beste ist...und es ist menschlich zu irren.Warum denken so Viele sie seien Schriftsteller? Könnten sie sich nicht einfach Erzähler/in nennen? Der Literaturclub ist doch erst lebendig und interessant durch eine leidenschaftliche Diskussion und wahre gezeigte Gefühle!
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  • Kommentar von Luzia Keller, Helvetien
    Das war etwas viel Literaturkritik für einen Schweizer Literaturclub, nicht wahr? Aber so darf es sein, denn langweiliges konsensheischendes Köpfenicken gibt es genügend in sog. Talkrunden. Es geht um Literatur, um Inhalt, um Form, um eigene Meinungen vertreten - um Literaturkritik! Man sehe sich mal das Deutsche Pendant 'Literarisches Quartett' an und staune, wie da fast schon rüde ins Wort gefallen wird. Philipp Tingler ist Kult und versteht sich als Kritiker in Reinkultur. Passt doch gut!
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