Vergnügte Verkehrserziehung mit Bond-Autor Ian Fleming

50 Jahre nach seinem Tod erinnern sich alle an Ian Flemings grössten Helden: James Bond. Doch er hat auch ein Kinderbuch geschrieben, auch das mit Erfolg: «Tschitti Tschitti Bäng Bäng» wurde zu einem Film, einem Musical und einer schrulligen Verkehrserziehungs-Serie im Schweizer Fernsehen.

«Tschitti Tschitti Bäng Bäng» war ein aufgemotztes Auto vom Schrottplatz mit magischen Fähigkeiten – Kinder liebten die Geschichte. Selbst 50 Jahre nach dem Tod von Ian Fleming feiert sein Kinderbuch noch Erfolge. Eine Produktion in München führt derzeit das daraus entstandene Musical erstmals auf Deutsch auf.

«Tschitti Tschitti» wird wohl ewig im Schatten von Flemings anderem Superstar – James Bond – stehen. Doch «Tschitti Tschitti» hat einige Erfolge gefeiert: Nach dem Erscheinen 1964 folgten zwei weitere Bände mit neuen Abenteuern. Kurz darauf ein Film. Dann ein Musical.

«Bis gschiid, pass uuf»

Das perfekte Vehikel, um Schweizerinnen und Schweizern das Fahren beizubringen, dachten sich die Produzenten des Schweizer Fernsehens damals wohl. In einer Serie von 1969 lehrt das magische Auto Verkehrstipps – beispielsweise, wenn das Auto mitten auf Zuggeleisen aufgibt.

Nach erfolgreicher Rettung sagt «Tschitti Tschitti»: «Man hat doch viel mehr von der Liebe, wenn man länger lebt.» Und singt: «Bis gschiid, pass uuf, mach das, was Tschitti Tschitti seit.» Das Ziel: Das einzige, was «Bäng Bäng» macht, ist der Motor, der dem Auto den Namen gab.

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SRF/Matt Holyoak

Ian Flemings Leben als Serie, ab 25. August auf SRF 1.
Fleming – Der Mann, der Bond wurde

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