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Jay-Z hat ein Problem Steht der Streamingdienst Tidal kurz vor dem Aus?

Der Musikstreamingdienst Tidal des Rappers Jay-Z befindet sich einmal mehr in finanzieller Schieflage. Das behauptet zumindest eine norwegische Finanzzeitung. Der Musikmogul selbst hält sich bedeckt.

Sängerin Beyoncé starrt nach oben, daneben ihr Mann Jay-Z schaut etwas genervt in die andere Richtung.
Legende: Droht das Ende ihres Musikstreamingdienst Tidal? Beyoncé und Jay-Z haben nichts zu lachen. Reuters

Angeblich steht es schlecht um den Streamingdienst des US-Rappers Jay-Z: Kein Geld mehr, stagnierende Nutzerzahlen. So könne der Betrieb nur noch für die nächsten sechs Monate finanziert werden.

Das berichtet zumindest die norwegische Finanz- und Wirtschaftszeitung Dagens Næringsliv, Link öffnet in einem neuen Fenster. Vermutlich nicht zufällig: Tidal enstand 2014 als Ableger des norwegischen Streamingdiensts WiMP und wird von der norwegischen Firma Aspiro AB betrieben. Die Tageszeitung hat immer wieder kritisch über das Unternehmen berichtet.

Tidal selbst hat den Bericht nicht kommentiert. Gegenüber der US-Webseite The Verge liess ein Sprecher der Firma verlauten: «Seit dem Start von Tidal berichtet man negativ über uns, dabei wachsen wir von Jahr zu Jahr.»

Unklare Abonnentenzahlen

Doch ganz so rosig sah es in den letzten Jahren nicht aus. Immer wieder gab es Gerüchte über einen möglichen Bankrott. Mehrmals wurde die Geschäftsführung ausgewechselt.

2015 gab es bereits den ersten Re-Launch des Unternehmens, bei dem weitere teilhabende Künstler bekannt gegeben wurden, darunter Beyoncé, Prince, Rihanna, Madonna und Alicia Keys.

Übernahme durch Sprint

Auch zu den Mitgliederzahlen des Streamingdienstes gibt es immer wieder Unstimmigkeiten. Im September 2015 veröffentlichte Jay-Z bei Twitter, Tidal habe 1 Million Nutzer.

Die norwegische Zeitung Dagens Næringsliv behauptete, es seien nur 350’000. Zum Vergleich: Der Marktführer Spotify hat momentan rund 50 Millionen Abonnenten. Apple Music ungefähr 20 Millionen.

Januar 2017 wurde zudem bekannt, dass der US-Mobilfunkbetreiber Sprint 33 Prozent der Tidal-Anteile kaufte, Link öffnet in einem neuen Fenster und finanziell unterstütze.

Damit seien genügend finanzielle Mittel vorhanden, um den Betrieb für die nächsten 12 bis 18 Monate sicherzustellen, wie Tidal verlauten liess.

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