Zum Inhalt springen

Musik Jazz und Hip-Hop: Mehr als nur ein Flirt

Gerappte Texte und schnelle Linien auf der Trompete: Passt das zusammen? Und ob! Die Verbindung von Jazz und Hip-Hop gehört zu den fruchtbarsten der Musikgeschichte. Ein Blick auf sieben wegweisende Alben.

Die einen spielen verrückte Linien über komplizierte Harmonien, die anderen dichten aus dem Stand Texte über knüppelharte Beats. Auf den ersten Blick scheinen Jazz und Hip-Hop nicht sehr nahe. In Tat und Wahrheit dauert diese musikalische Liebelei aber schon viel zu lange, um nur flüchtiger Flirt zu sein.

Der Sänger Gil-Scott Heron hat schon vor 45 Jahren spoken word mit Jazz vermischt, und bald beeinflussten sich viele Künstler beider Genres gegenseitig: Von Jazzmatazz über Buckshot LeFonque bis zum Pianisten Robert Glasper.

Oder wie der Rapper Guru sagte: «You Gotta Hear Blue Note to Dig Def Jam!» Um die Musik des Hip-Hop-Labels Def Jam zu verstehen, muss man die Musik des Jazz-Labels Blue Note gehört haben...

Jazz meets Hip-Hop: 7 wegweisende Alben

Sendehinweis

Dem Thema Jazz und Hip-Hop widmet sich die Sendung «Jazz Collection»:

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Roger Stahn, Fraubrunnen
    Gerappte Texte und schnelle Linien auf dem Saxophon hat u.a. ebenso Steve Coleman (M-Base) und seine verschiedenen Band's seit den 80ern zur Musikgeschichte beigetragen. Aus meiner Sicht wäre sein Schaffen ebenso würdig genug, um in der Liste der gespielten Titel in Jazz Collection von Heute einen Platz zu erhalten. ;-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Philipp Schmitter, 9000
      Schade dass man diese Musik nicht oder nur selten auf srf1,2 oder 3 hört. Man könnte solche Musik ehren, indem man sie zwischen all den mainstream Hitparaden hört, anstatt in diesem Bericht darüber zu erlesen
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von SRF Kultur
      Lieber Herr Stahn, ein guter Hinweis, meint auch unsere Jazz-Redaktion. Und sagt weiter: Steve Coleman wird ausserhalb der Jazz-Szene (und vielleicht auch innerhalb) gerne unterschätzt. Wenn man allerdings der Seite whosampled.com Glauben schenken darf, wurde Coleman z.B. noch nie gesampled. (Zum Vergleich Herbie Hancock: 548 samples). Grundsätzlich gilt: Eine Musikauswahl von 35 Minuten (das ist der durchschnittlich Musikanteil in der Sendung «Jazz Collection») ist halt immer in erster Linie eine starke Einschränkung.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Roger Stahn, Fraubrunnen
      Wertes SRF Kultur, besten Dank für Ihre Ausführung. Ich teile Ihre Einschätzung der Unterschätzung und der Zeit Knappheit. Das Kriterium des gesampled werden ist bei Coleman m.E. eine spezielle Angelegenheit, da die Takte selten einer gängigen Form entsprechen und es für Rapper eine zusätzliche Auseinandersetzung mit diesem Rhythmus abverlangt. Coleman hat deshalb Rapper, wie z.B. ein Kokayi im Hot Brass Club in Paris 1995 in seine Band eingeladen u.v.m. in seinen Projekten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    4. Antwort von Roger Stahn, Fraubrunnen
      Dies könnte u.a. eine Erklärung sein, warum Colemans Musik wenig bis nicht von Rapper gesampled wird. Ich gestehe, dass ich ebenso Steve Colemans Musik seit jeher sehr mag und deshalb meinen bescheidenen Hinweis hier im Kontext deponiert habe und danke Ihnen, dass Sie selbigen als guter aufgenommen haben. Und wer weiss, ev. könnte ja Herr Schmitters Vorschlag irgendwie fruchten.. :-)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen