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Musik Live-Stream: Verleihung Schweizer Musikpreis

Der Schweizer Musikpreis ist eine Art staatlicher Grammy für Schweizer Musikschaffende. Dafür schickte das Bundesamt für Kultur ein Expertenteam in alle Regionen der Schweiz auf Kandidatensuche. Die Verleihung mit Bundesrat Alain Berset ist hier ab 19.30 Uhr im Live-Stream zu sehen.

Eine siebenköpfige Jury hat aus 41 vorgeschlagenen Musikschaffenden 15 Finalisten ausgewählt. Die Nominierten erhalten eine Prämie von 25‘000 Franken, dem Sieger winken 100‘000 Franken – und damit Spielraum für finanziell unabhängiges Schaffen.

Beim Schweizer Musikpreis werden in allen Genres «musikalisch-handwerkliche Qualität, Beziehung zur Schweiz, Kreativität und Innovation» gesucht, erklärt die Jurypräsidentin Graziella Contratto. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Musikfestivals Label Suisse, Link öffnet in einem neuen Fenster in Lausanne statt.

Lebendige und aufregende Schweizer Musik

Das Bundesamt für Kultur würdigt die Finalisten mit einer aufwändigen Dokumentation des Events: Der Trailer , Link öffnet in einem neuen Fensterzum Musikpreis ist in Zusammenarbeit mit den Künstlern entstanden, alle 15 Künstler werden in Einzel-Videointerviews vorgestellt.

Mit gutem Grund, wie Contratto sagt: «Von der wichtigen Impulsgebung in der Vergangenheit über radikale, konsequente Entwicklungen auf einem bewusst eng gefassten Klanggebiet bis hin zu den jüngsten Pionier-Taten im experimentellen Bereich beweist die Liste der nominierten Künstlerinnen und Künstler wie lebendig und aufregend neu Schweizer Musik klingt».

Die Nominierten

Die Jury

Die Jury des Musikpreises besteht aus der Dirigentin Graziella Contratto, der Musikredaktorin Annelis Berger von Radio SRF2 Kultur, dem Musikethnologen Thomas Burkhalter, der Musikwissenschaftlerin Zeno Gabaglio, dem Direktor des «Festival de la Cité» in Lausanne Michael Kinzer, dem Klarinettisten Florian Walser und der Leiterin des «Moods» Carine Zuber.

1 Kommentar

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Sehr bemühte Kunst. Stucky, Young Gods und Reverend Beat Man, Irene Schweizer, o.k. Aber sehr vieles davon mag dann nur noch die Musiker selbst faszinieren. Ich könnte mir einiges davon gut an der Verleihung des Ingeborg Bachmann Preises vorstellen oder als Hintergrundmusik für jemanden, der ohne Unterbruch die gesamte "Zeit" liest.
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