August Schram: Der Herr Opernführer im Porträt

August Schram ist Gastgeber in der SRF-Webvideoserie «Der Opernführer». Wer ist der Mann hinter den Dramen, die die Welt bewegen? Klassischer Sänger, Multimediakünstler, «MeTube»-Star und einiges mehr. Ein Videoselbstporträt.

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«August, der Opernführer»

6:57 min, vom 22.7.2015

August Schrams Werdegang als Sänger ist klassisch – nicht aber sein künstlerisches Wirken an der Schnittstelle zwischen Gesang, angewandter Kunst und Film. Genau das unterscheidet ihn von anderen Sängern. Er ist weniger Teil des Klassikbetriebs, als vielmehr ein Betreiber seiner eigenen Form von Klassik. Während andere von der Wichtigkeit der neuen Medien sprechen, wird er gleich selbst zum neuen Medium.

Innert Kürze ein Social-Media-Hit

Mit Regisseur Daniel Moshel hat Schram einen Avatar seiner selbst kreiert und im Webvideoclip «MeTube» eine epische surreale Ode an Georges Bizets «Habanera» geschaffen. «MeTube» gewann den deutschen Webvideopreis, in der Folge 30 weitere Preise weltweit. Innert Kürze wurde er zum Social-Media-Hit.

Neben seinem Alter Ego ist August Schram auch gerne sich selbst. Da kann er durchaus konform Opern oder Oratorien singen. Grundsätzlich fasziniert ihn alles, was die unverstärkte Stimme und ihr gestalterischer Einsatz in Bezug zur Gegenwart zu setzen vermag, sprich: für alles, was alte Musik neu, frisch und relevant erklingen lässt.

August als Opernführer

Als Opernführer tritt August Schram lustvoll-improvisatorisch an die altehrwürdige Kunstform der Oper heran. Das Format: eine Oper, ein Video. Jedes Video dauert wenige Minuten. In der Zeit verdichtet Schram mit seinen Gästen das jeweilige Werk aufs Wesentliche, singt Arien-Highlights an und bringt Licht ins Dunkel der Opernwelt.