Schweizer Jazzer: Der Heimmarkt ist klein, das Ausland schwierig

Das Festival Jazzahead in Bremen bietet nicht nur Konzerte, sondern will auch den Austausch zwischen Künstlern und Agenturen fördern. Das Festival kann also auch für Schweizer Musiker als Sprungbrett dienen. Wie schaffen sie es, ins Ausland zu kommen – und warum müssen sie das überhaupt?

Zurzeit läuft wieder das Festival Jazzahead in Bremen: Ein Festival, das mehr sein will als einfach eine Aneinanderreihung von Konzerten: Übermorgen beginnt innerhalb der Jazzahead die «Messe», die den Austausch zwischen Künstlern und Agenturen fördern soll. Dieses Jahr ist die Schweiz Gastland, was mit einer besonderen Gala-Night begangen wird.

Wir wollten im Gespräch mit Fachleuten wissen, warum der Schweizer Jazz ins Ausland muss, wie er dahin kommt und welche Faktoren mitbestimmend sind im Gerangel um die Aufmerksamkeit – der Medien, aber auch der Veranstalter. Und: lohnt sich der ganze Aufwand überhaupt?

Der Schweizer Jazz und das Ausland

Sendung: Radio SRF 2 Kultur, Kultur kompakt, 21.4.2016, 17:10 Uhr

«Jazz in der Schweiz»

Schon um 1920 inspiriert Jazz, die neue Musik aus Übersee, hierzulande die Musiker. Die SRF-Dokfilmreihe Jazz in der Schweiz erzählt die bewegte Geschichte der hiesigen Jazzszene in drei Teilen – von den ersten Jazzschritten bis zu den jüngsten Experimenten.

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