75 Jahre: Ein Fest für Luzern

Zum Jubiläum feierten die Organisatoren des Lucerne Festival sich selbst, ihre Musiker und ihr Publikum. SRF Kultur hat das Geburtstagsfest live begleitet – hier finden Sie die schönsten Momente in Bild und Ton.

Die schönsten Bilder des Tages

18.00 Uhr

Und zum Schluss geht’s um den Maestro selber: Claudio Abbado. Im Studio jetzt erzählen Gäste von ihren Begegnungen mit ihm, z.B. Annette Freitag, die ihn immer wieder interviewt hat, der NZZ-Musikkritiker Peter Hagmann und die Musiker Dirk Wucherpfennig und Michael Christiansen, die im Lucerne Festival Orchestra spielen. Wucherpfennig erzählt, wie er bei der Arbeit mit Claudio Abbado ein Stück immer wieder völlig neu erlebt, obwohl Abbado in den Proben eigentlich wenig sage und im Gegensatz zu anderen Dirigenten keine Monologe halte. Manchmal breche er einfach nur ab und lächle die Musiker an – und die wüssten genau, was er meint.

17.50 Uhr

Jetzt wird’s wieder klassisch-zeitgenössisch: John Pickford Richards vom Jack Quartett schaut bei uns vorbei, aber nur kurz, schon in einer halben Stunde spielen sie drinnen John Cage und Georg Friedrich Haas.

17.40 Uhr

Auch sehr groovy, direkt vor dem Studio: Die Strassenmusiker «Gläuffig» mit Stücken, die von Jazz bis zu Schweizer Volksmusik reichen.

17.25 Uhr

Jetzt hören wir noch ein paar Geschichten aus dem Nähkästchen: Die Chauffeuse der Stars erzählt von Episoden und Extravaganzen der Künstlerinnen und Künstler. Zum Beispiel vom russischen Pianisten Evgeny Kissin, der richtig Angst hatte sich zu erkälten, als er einmal ausserhalb des Gebäudes durchgehen musste, um zurück zur Garderobe zu gelangen...

17.15 Uhr

Jetzt bei uns im mobilen Studio: Sarah Willis, Hornistin bei den Berliner Philharmonikern, die für die «Digital Concert Hall» auch Gespräche führt. Sie erzählt, dass sie als Hornisten nicht nur Klassik spielen, und hat gleich ein Beispiel mitgebracht: Das südafrikanische Stück «The Lion Sleeps Tonight», gespielt von ihr und drei Kollegen der Berliner.

16.45 Uhr

Martin Grubinger und Co. spielen Stücke von Michel Camilo, Astor Piazolla, Antonio Carlos Jobim und anderen – das groovt, kaum eine Schulter, die nicht hin und her wippt auf dem Europaplatz...

16.15 Uhr

Jetzt wird's total un-klassisch: Martin Grubinger spielt zusammen mit dem «Percussive Planet Ensemble» eine Salsa-Session – jetzt live auf SRF 2 Kultur!

Martin Grubinger & The Percussive Planet.

Bildlegende: Martin Grubinger & The Percussive Planet. SRF, Matthias Willi

16.00 Uhr

Gleich wird's hier laut und rhythmisch: Martin Grubinger, grad erst 30 geworden, lässt es krachen. 1'000 Schläge schafft der Multiperkussionist in der Minute und verliert pro Stunde etwa 2 bis 3 Liter Wasser verlieren, wie er grad verraten hat.

15.45 Uhr

Jetzt auch noch dazugestossen bei uns im Glas-Studio: Der spanische Dirigent Pablo Heras-Casado, der dieses Jahr für den verletzten Pierre Boulez einspringt und die Lucerne Festival Academy leitet.

15.30 Uhr

Video «Pierre Boulez über die Grundidee der Lucerne Festival Academy» abspielen

Pierre Boulez über die Grundidee der Lucerne Festival Academy

0:51 min, aus Sternstunde Musik vom 11.8.2013

Am Lucerne Festival gibt's nur die grossen Orchester mit dem üblichen Repertoire? Stimmt nicht, hier werden auch junge Musikerinnen und Musiker in zeitgenössischer Musik ausgebildet und die entstandenen Stücke aufgeführt. Und das schon seit 10 Jahren, so alt ist Pierre Boulez' Lucerne Festival Academy jetzt. Was da anders ist gegenüber herkömmlichen Meisterkursen, darüber sprechen wir jetzt mit David Robertson, der dieses Jahr den Dirigierkurs leitet, und der jungen litauischen Geigerin Ula Kinderyte und dem Saxophonisten Sandro Blank, beides Mitglieder der Academy.

15.00 Uhr

Hier im Studio Chor-Musik, draussen auf dem Europaplatz heizt Martin Grubinger mit Salsa ein – ein ungewöhnliches, nicht uninteressantes Klanggemisch! Martin Grubinger gibt's übrigens bei uns ab 16 Uhr. Wer das schon wieder ist? Der da:

Video «Martin Grubinger: Der Lucky Luke unter den Schlagzeugern» abspielen

Martin Grubinger: Der Lucky Luke unter den Schlagzeugern

4:51 min, aus Kulturplatz vom 21.8.2013

14.50 Uhr

Der Chorleiter zum Publikum, als er die letzte Strophe des Liedes ankündigt: «So, zwischen uns und der Ekstase steht nichts mehr, also lass sie uns beginnen!» Na denn...

14.40 Uhr

«Là-haut, sur la montagne» von Joseh Bovet, schön langsam. Die ultimative Gelegenheit einzustimmen!

14.15 Uhr

Wir schalten in den grossen Konzertsaal. Howard Arman, der Dirigent des Mitsingkonzerts begrüsst seine Sängerinnen und Sänger und nennt sie kurzerhand den «Lucerne Festival Chor». Denn, wer kann schon behaupten im KKL im Rahmen des Lucerne Festivals gesungen zu haben? Eben.

Und jetzt: 3,2,1 – mitsingen!

13.45 Uhr

In einer halben Stunde geht drinnen im KKL das grosse Mitsingkonzert los. Wer von zuhause aus mitsingen will: Hier sind die Noten, das reicht grad noch für einen kurzen Probelauf... Der Verantwortliche des Chor-Events und einige Chormitglieder kommen kurz vorbei und singen hier in der Glasbox schon einmal etwas ein.

13.30 Uhr

Delia Mayer hat erzählt von ihrer Arbeit, von Krokodilen und hat viel Musik mitgebracht, von Chopin über die Beatles, und wir spielen natürlich auch noch etwas von ihr selber. Zum Abschluss des Gesprächs wünscht sie sich Eva Cassidys Version von «You've Changed».

13.00 Uhr

Delia Mayer, im Gespräch mit Eva Oertle.

Bildlegende: Delia Mayer im Gespräch mit Eva Oertle. SRF, Matthias Willi

Jetzt grad bei uns im Studio: Delia Mayer, die die meisten als Tatort-Kommissarin kennen. Was nicht alle wissen: Sie ist in einer Musikerfamilie aufgewachsen, Vater Vali Mayer, Kontrabassist, und Bruder Jojo Mayer, Schlagzeuger, sorgten für Jazz, endlose Backstage-Aufenthalte und lange Autofahrten zu Gigs im blauen VW-Bus. Ihre Mutter war einst Schauspielerin, und Delia Mayer sorgt nun für die Synthese und macht beides, ist Jazz-Sängerin und Singer-Songwriterin.

12.40 Uhr

Zum Auftakt der Live-Sendung von SRF 2 Kultur gibt es ein Gespräch mit dem Intendanten, Michael Häfliger. Zum Geburtstag erlaubt man sich einen Rückblick auf die faszinierende Geschichte. Aber: «Wir müssen natürlich auch immer schauen, wer das Publikum der Zukunft ist», sagte Häfliger.

11.00 Uhr

Das Brass Ensemble des Lucerne Festival Orchestra eröffnet den Tag, mit Gershwins «Rhapsody in Blue», Bernsteins Suite aus «West Side Story» und Ausschnitten aus Händels «Feuerwerksmusik».

10.45 Uhr

Noch ist es ruhig auf dem Europaplatz, aber im Sendestudio von SRF 2 Kultur wird aufgebaut und eingerichtet. Es herrscht, wie es SRF 2 Kultur Moderator Florian Hauser ausdrückt, «ein geordnetes Chaos». SRF 2 Kultur Moderatorin Gabriela Kägi war schon morgens um 7 Uhr hier und sah dem bunten Treiben beim Aufbau auf dem Platz zu. Jetzt ist sie völlig überrascht, wie viele Menschen nach und nach dazuströmen: «Die Luzerner halten zu ihrem Festival, das ist super!»

Das Tagesprogramm

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