Kulturgeschichten im Netz Heisser Scheiss, cooler Schlaf: Die Hinklicker der Woche

Hazel Brugger gewinnt einen Stier – der Penner an Ansehen: Hier sind die Kulturgeschichten aus dem Web, für die wir diese Woche mehr als ein müdes Lächeln übrig hatten.

Ihre einzige Schwachstelle? «Ich kann nicht so gehen, dass es okay aussieht.» Kollege Gabriel Vetter, der die schwer angesagte Hazel Brugger auf der Bühne ansagt, nennt ihre Kunst einen «geilen Scheiss» – ohne Scheiss.

War dann natürlich wieder spitze, der grosse Auftritt im kleinen Schaffhausen, wo Hazel Brugger mit spitzer Zunge den Salzburger Stier abholte. Schaffhausen? «Super, wenn man noch nie woanders war.»

F(r)otzelschnitten

Die Brugger hat eine freche Schnauze – ein Janosch hält lieber den Mund. Wenn der Vater der Tigerente etwas zu sagen hat, wird gleich ein wunderbar poetisches Kinderbuch daraus.

Gefragt, wie das geht, wo er selbst doch eine furchtbare Kindheit hatte, beginnt Janosch doch noch zu reden: «Man muss von sich und der Sache wegdenken und das dann im Kopf laufen lassen, dann schreibt sich das allein.»

Das sollte uns alle sprachlos machen: Wir werfen jedes Jahr Nahrung weg – tonnenweise. Auch mit Resten kann man eine gute Mahlzeit hinbekommen. Hazel Brugger frotzelt – die Hauswirtschaftslehrerin Kathrine Balsiger von Gunten rät zur Fotzelschnitte. Wärmstens zu empfehlen: ein paar heisse Tipps gegen Foodwaste.

Lieben und lächeln

Gianni liebt Männer, Christine Frauen. Gefunden haben die beiden sich im Internet – seit drei Jahren haben sie eine gemeinsame Tochter. Der Vorteil des Modells, das sich «Co-Parenting» nennt: Ist die Elternbeziehung rein platonischer Natur, gibt's weniger Streit, sagt Gianni.

Für Leute, die hauptberuflich im Bett liegen, hatte man früher ein müdes Lächeln übrig. Das war einmal: Der Schläfer wird salonfähig – auch in den Teppichetagen.

Ausgequakt

Noch wach? Wir sind gleich am Ende und damit bei «Pepe the Frog», der diese Woche für immer eingeschlafen ist. Wahre Geschichte: Pepe-Erfinder Matt Furie hat seinen Frosch sterben lassen, um ihn aus den Klauen der US-amerikanischen Rechten zu befreien, zu deren Wappentier er geworden war. Unfreiwillig.

So. Wir hüpfen mal ins Wochenende.