Fundstücke aus dem Netz Hinklicker der Woche: Make Esel great again

Über die Vereinfachung der Sprache, unterschätzte Esel und warum die Schweiz fast so toll wie Amerika ist – Kultur-Geschichten aus dem Web.

Die Vereinfachung der Sprache

Einfache Sprache gleich leicht verständlich? Nein, nicht immer. Die Einfachheit eines Textes ist seiner Verständlichkeit nicht immer zuträglich, Zwischentöne gehen verloren – was ist wichtig und was weniger. Manches kann man auch nicht einfach ausdrücken.

Der «Gottkanzler» rast Richtung Kanzleramt

Amerikanischer Wahlkampf goes Germany: Die «halb-ernste» Satire-Seite «The_Schulz» feiert Kanzlerkandidat Martin Schulz als «Gottkanzler», der «Europe great again» macht.

Poster mit llustration eines Mannes in rot, blau und weiss.

Bildlegende: Kanzlerkandidat Martin Schulz erhält vom Netz eine Werbekampagne der besonderen Art. SRF

«Amerika first, Switzerland second»

Trump macht klar: «Amerika first!» Aber wer kommt danach? Eine niederländische Satiresendung zeigt in ihrem Video klar: «The Netherlands second.»

Jetzt liefern andere Europäische Länder unter der Führung von Jan Böhmermann ihre Bewerbung um den zweiten Platz nach – und die Schweiz natürlich auch!

Mit diesen Büchern die Welt besser verstehen

Es geht ja etwas drunter und drüber auf der Welt. Wer da nicht mehr mitkommt, dem seien diese Bücher ans Herz gelegt. Denn Literatur eröffnet oft einen neuen Blick auf die Gegenwart.

Schlau wie ein Esel

Günstig im Unterhalt, hart im Nehmen und hell im Kopf – der Esel ist alles andere als dumm und stur.

75'000 Menschen und kein Mülleimer

Das Burning Man Festival in der Wüste Nevadas stellt hohe Ansprüche an sich selbst: Es möchte Spass bringen, aber auch die Welt ein Stück besser machen. Durch umsichten Umgang mit den Ressourcen und mehr Nächstenliebe – doch auch durch Expansion. Doch mit der Grösse wächst auch die Kritik an der Veranstaltung.

Ode an den Liebesfilm

Die Süddeutsche Zeitung fordert mehr Gefühle im Kino und stellt fest: «Es gibt auch schreckliche Männer im Kino, doch die größte Malaise des modernen Liebesfilms sind entsetzliche Frauenfiguren.» Aber Hoffnung sei in Sicht: Der Film «La La Land» sei der erste Schritt zurück in die Traumwelt.

So wohnen andere

Chamäleon der Architektur: Diese Häuser passen sich an die Natur an. Für die meisten nur Futter für Träume, aber träumen ist ja nicht nur im Kino schön.