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Kulturgeschichten aus dem Netz Hinklicker der Woche: Philosophie, Politik und Kritik

Politische Schönheit, architektonische Mode und polternde Kritik: Das sind die besten Kulturgeschichten aus dem Netz.

Christa de Carouge steht in einem weissen Raum und beugt sich nach vorne.
Legende: «Bitte berühren» heisst es, wenn ihre Installationen einen Ausstellungsraum füllen: Christa de Carouge. Keystone

Unseren Wochenrückblick beginnen wir philosophisch. Der Philosophy Slam in Biel eröffnete die 9. Bieler Philosophietage, Link öffnet in einem neuen Fenster. Neun Slammerinnen und Slammer traten zum Wettstreit an.

Wortgewaltig, politisch und mit unverkennbarem Flow präsentierte Meloe Gennai seinen Text zum Thema «Black Lives Matter» und «Trans Lives Matter».

Legende: Video «Il y a des gens qui sont humains» abspielen. Laufzeit 4:52 Minuten.
Vom 17.11.2017.

Seyed Soroush Mirhosseini untersucht in seinem Vortrag die Demokratiefähigkeit anhand eines Katzengleichnisses.

Legende: Video «Demokratiefähigkeit» abspielen. Laufzeit 4:47 Minuten.
Vom 17.11.2017.

Wie man in den Wald ruft…

Eine erinnerungspolitische Wende um 180 Grad forderte AfD-Politiker Björn Höcke in seiner «Dresdner Rede». Erhalten hat er ein Nachbau des Holocaust-Mahnmals in Berlin. Es ist der neuste Streich des Künstlerkollektivs «Zentrum für Politische Schönheit».

Visionärin in Schwarz

Sie ist die Erfinderin des «grossen Schwarzen» – Modedesignerin Christa de Carouge. Inspiriert von moderner Architektur und japanischer Kultur, erschuf sie ihren eigenen Stil. Das Kunsthaus Zug würdigt ihr Schaffen mit einer Gesamtschau. Eine Ausstellung unter dem Motto: Bitte Anfassen.

Legende: Video Mit Christa de Carouge wird Mode zur Kunst abspielen. Laufzeit 2:17 Minuten.
Aus Tagesschau vom 20.11.2017.

Unwarscheinliche Karriere

Ihre Eltern waren Leibeigene, sie doktorierte an der Uni Zürich: Die Russin Nadeschda Suslowa promovierte vor 150 Jahren als erste Frau an einer Schweizer Universität.

Sturm im Feuilleton

Für den Aufreger der Woche im Feuilleton sorgte Lukas Bärfuss, Link öffnet in einem neuen Fenster. In der Frankfurter Allgemeinen erklärt der Autor den Schweizer Buchpreis für tot. Bärfuss kritisiert unter anderem die fehlende Unabhängigkeit der Juroren.