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+3° Wenn es in der Schweiz drei Grad wärmer würde

Am 29. November hat sich SRF dem Klimawandel gewidmet. Der Themenabend rund um den fiktionalen Film «Gefährlicher Sommer» wurde von Arthur Honegger moderiert. Im grossen Online-Chat standen hochkarätige Experten des Bundes und der SBB, aus Wissenschaft und Forschung Rede und Antwort.

Arthur Honegger hinter Eisbblock
Legende: Arthur Honegger moderiert den Themenabend «+3°» SRF

Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Durchschnittstemperatur in der Schweiz bis Ende des Jahrhunderts um rund drei Grad steigt. Dies wird zu tiefgreifenden und dauerhaften Veränderungen führen.

Schwindende Gletscher, Bergstürze oder Murgänge sind nur einige negative Auswirkungen, die im Zusammenhang mit dem Klimawandel oft genannt werden.

Im Rahmen des Themenabends «+3°» bei SRF kommen aber auch weniger diskutierte Folgen der globalen Erwärmung für die Schweiz zur Sprache: beispielsweise das wärmere Klima auf der Alpennordseite, welches möglicherweise neue Chancen für den Sommertourismus eröffnet. Oder die längere Vegetationszeit, die zu Veränderungen in Flora und Fauna führt und zum Beispiel der Landwirtschaft durchaus positive Perspektiven ermöglicht.

Der fiktionale Film «Gefährlicher Sommer» ist das Kernstück des Themenabends. Was wäre, wenn es in der Schweiz drei Grad wärmer würde? Ausgehend von diesem Szenario zeigt der Film in drei Teilen mögliche Entwicklungen des Klimawandels für die Schweiz auf.

Die in den jeweiligen Filmteilen angerissenen Themen werden anschliessend im Studio vertieft. Einerseits durch journalistisch-dokumentarische Beiträge, andererseits durch Experten, Fachleute und Betroffene, die über ihre Erkenntnisse und Erfahrungen zum Klimawandel diskutieren.

Moderiert wird die dreistündige Livesendung «+3°» von Arthur Honegger.

Fragen und Antworten im Klimawandel-Chat

Was bedeutet der Klimawandel für mich? Wie ist man auf Naturereignisse vorbereitet? Welche Massnahmen bringen wirklich etwas? Das Publikum kann seine Fragen im grossen Klimawandel-Chat direkt an eine hochkarätige Expertenrunde richten:

  • Von 12:00 bis 18:00 sind Spezialisten des Bundesamts für Umwelt BAFU, des Bundesamts für Bevölkerungsschutz BABS, des Bundesamts für Energie BFE, des Bundesamts für Gesundheit BAG und der SBB online, die täglich mit den praktischen Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert sind.
    Chat mit Experten von Bund und SBB
  • Von 18:30 bis 23:00 können hochrangige Vertreter von Forschung und Wissenschaft befragt werden, die sich an verschiedenen Schweizer Hochschulen und Instituten mit den verschiedenen Aspekten des Klimawandels befassen.
    Chat mit Experten aus Wissenschaft und Forschung

Was kann ich selber tun?

Dass jeder und jede Einzelne mit dem persönlichen Verhalten den CO2-Ausstoss und damit auch den laufenden Klimawandel beeinflussen kann, wird in der SRF-Sendung «+3°» beispielhaft veranschaulicht: Im Studio stehen zwei Eisblöcke, die im Laufe des Abends dahinschmelzen.

Der eine unter der Annahme eines ungebremsten Temperaturanstiegs, der andere live beeinflusst von der Bereitschaft der Zuschauerinnen und Zuschauer, persönlich etwas zu einem geringeren CO2-Ausstoss beizutragen.

Zehn Optionen – vom Flugverzicht bis zum Weitermachen wie bisher – stehen online zur Auswahl. Je nach dem, wie sich das Publikum entscheidet, wird der zweite Eisblock einer höheren oder niedrigeren Temperatur ausgesetzt.

Themenabend als nationales Projekt

Am 29. November widmen sich alle SRG-Fernsehsender gleichzeitig und zur Primetime dem Klimawandel. Das rätoromanische Fernsehen RTR strahlt seine Sendung auf SRF info aus.
Das gemeinsame Projekt verfolgt das Ziel, ein Abbild der heutigen Klimasituation vorzulegen, die Auswirkungen eines Temperaturanstiegs um drei Grad darzustellen, klimafreundliche Initiativen in den vier Sprachregionen zu beleuchten und konkrete Lösungen aufzuzeigen, mit denen ein Beitrag gegen die Erderwärmung geleistet werden kann.
Die Problematik wird insbesondere aus Schweizer Sicht und in ihrer Komplexität durch zahlreiche Linsen betrachtet.

1 Kommentar

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  • Kommentar von F. Spälti (spf)
    Einmal mehr Panik pur! Nach wie vor keine Beweise für die Klimawirksamkeit des Co2, im Gegenteil, das Co2 folgt der Temperatur. Auch die Fiji-inseln werden nicht absaufen - alles Fake-News. Dies hat der bekannte Meeresforscher N.A. Mörner schon lange und jetzt erneut festgestellt. Die Fotosynthese wird nie erwähnt, man müsste ja etwas Positives über das Gas des Lebens (Co2) sagen und damit wäre kein Geld zu verdienen. Vermutlich wird bald die Atemluft steuerpflichtig...
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