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Die 1. Episode der neuen Sitcom: Über Populismus und Putzpläne
Aus Die Einstein-WG vom 27.11.2019.
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Neue SRF-Webserie In dieser WG regiert die Wissenschaft

Streit um den Ämtliplan und Angst vor der Hauskatze: In der Sitcom «Einstein-WG» wohnen drei hippe und kluge Menschen, die via YouTube die Welt erklären.

«Es ist zwar eine uralte Journalistenweisheit, aber sie gilt noch immer: Menschen haben gerne Geschichten», sagt Andrea Fischli Roth.

Die SRF-Wissenschaftsjournalistin ist überzeugt: Wer die Ergebnisse der Wissenschaft ­­– egal auf welchem Kanal – an den Mann oder die Frau bringen will, muss Fakten in eine gute Geschichte verpacken.

Die neue SRF-Webserie «Einstein-WG» macht genau das: Sie macht Wissenschaftsthemen in Storys erlebbar. Ein fiktionales Format, das mit Fakten gefüllt ist – und auf YouTube läuft.

Ein Bild der drei Mitbewohner der «Einstein-WG».
Legende: Die «Einstein-WG»: drei hippe und kluge Menschen und ihre Konflikte als Mitbewohner. SRF/Divimove/Henrik Andree

Drei Mitbewohner erklären die Welt

In der «Einstein-WG» wird ein Streit um den Ämtliplan plötzlich zu einem lockeren Erklärstück zu Populismus und Demokratie. Ist es nur noch erlaubt zu putzen, wenn alle da sind? Und wer kümmert sich um einen besseren Putzplan?

Die drei- bis achtminütigen Episoden der Sitcom basieren auf den Recherchen und Themen der Wissenschaftssendung «Einstein» und vermitteln komplexe Inhalte auf eine spielerische und lebensnahe Art. Die Geschichten rundherum und die Charaktere: frei erfunden.

Fakten und Fiktion

Wissenschaft vertrage viel Fiktion, findet die Wissenschaftsredaktorin Fischli Roth. «Es muss aber immer klar sein, was Fakt und was Fiktion ist», hebt sie hervor. In der «Einstein-WG» sei das gut gelöst.

Die Produzentin der «Einstein-WG» Lya Saxer fügt hinzu: «Um gute Geschichten zu erzählen, braucht man aber auch Figuren, mit denen sich das Publikum identifizieren kann.»

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In der 2. Episode geht es um Spitzenmedizin für Haustiere
Aus Die Einstein-WG vom 27.11.2019.
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Besserwisser, denen man gerne zuhört

Die drei sympathischen Besserwisser der WG sind Mitte 20, stehen am Ende ihrer Ausbildung oder sind gerade frisch im Job gestartet. Remo will hin und wieder die Welt retten, Amelie glaubt fest an die technologische Revolution und Bettina verdient einen Award für die «motivierteste Lehrerin der Schweiz».

Für ihre Rollen müssen die drei Darsteller einiges an wissenschaftlichen Text auswendig lernen. «Es war eine Herausforderung, die Texte nicht einfach als wissenschaftliche Fakten abzuspulen», sagt Jeannine Wacker, die die Lehrerin Bettina spielt. Schliesslich soll es für die Zuschauer verdaubar und mit Humor verbunden sein.

Ein Porträt von der Schauspielerin Jeannine Wacker als Bettina.
Legende: Schauspielerin Jeannine Wacker spielt in der «Einstein-WG» die junge Lehrerin Bettina. SRF/Divimove/Henrik Andree

Dahin gehen, wo die Zuschauer sind

Doch damit ein solches Format sein Publikum überhaupt erreichen kann, muss man sich auf den passenden Kanälen bewegen.

«Am besten tritt man dort auf, wo sich die Menschen bewegen, die man ansprechen will – man geht auf sie zu, statt sie dazu zu bringen, auf uns zu zu gehen», meint Produzentin Lya Saxer. Und da sich die jüngere Generation heute auf YouTube bewegt, ist die «Einstein-WG» auch für diesen Kanal produziert. Die Videos sind kurz, informativ, witzig.

Die «Einstein-WG»

Am 27. November 2019 startet «Die Einstein-WG» mit Jeannine Wacker, Lia von Blarer und Fabian Jaray. Jede Woche gibt es eine neue Episode, exklusiv bei Play SRF und auf YouTube, Link öffnet in einem neuen Fenster bei SRF Virus.

YouTube ist allerdings auch ein Eldorado für Verschwörungstheorien. Gerade deshalb brauche es so etwas wie die «Einstein-WG» mit dem SRF-Logo, sagt Lya Saxer. «Dann weiss ich als Zuschauerin: Da steckt Rechercheleistung dahinter, das sind fundierte Fakten.» Und die scheinen momentan nötiger denn je.

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