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Der Wolf – eine Hassliebe Dok-Film: «Die vielen Wölfe der Schweiz»

Der Wolf polarisiert die Menschen wie kein anderes Tier in der Schweiz. «NETZ NATUR» hat sich auf Spurensuche gemacht und gefragt: Wie viele Wölfe gibt es? Wie leben sie? Und warum ist der Wolf so umstritten?

Legende: Video NETZ NATUR: «Die vielen Wölfe der Schweiz» abspielen. Laufzeit 50:08 Minuten.
Aus NETZ NATUR vom 15.12.2016.

Man liebt ihn oder hasst ihn: Der Wolf bewegt uns Menschen immer wieder – auch in der Schweiz. 2016 hat sich «NETZ NATUR» auf die Spurensuche des Wolfes gemacht und gefragt: Warum fasziniert uns das wilde Tier so sehr? Und warum macht er gewisse Menschen so wild?

«Die vielen Wölfe der Schweiz» geht dieser Hassliebe nach. Die Sendung dokumentiert, wie der Wolf in der Politik zum tierischen Zankapfel wird. Er zeigt auf, wie sich die politischen Fronten verhärten – wie «romantische Städter» gegen «sture Bergler» kämpfen.

Hochdeutsche Version

Hochdeutsche Version
Legende:NETZ NATUR / SRF DOK

Wer kein Schweizerdeutsch versteht – bitte nicht wild werden! Hier geht's zur hochdeutschen Version von «Die vielen Wölfe der Schweiz».

Der Wolf – aus historischer Perspektive

Die Dokumentation geht auch den historischen und psychologischen Hintergründen nach und fördert erstaunliche, bisher wenig beachtete Zusammenhänge zutage.

Sie zeigt nahe Begegnungen mit Wölfen und illustriert aufgrund historischer Quellen, welche Rolle die Wölfe in der Geschichte der Schweiz und Europas gespielt haben.

In Frieden mit dem Wolf leben?

«NETZ NATUR» erklärt biologische Fakten und weist darauf hin, wie wichtig es wäre, genau hinzuschauen, um das natürliche Verhalten der Wölfe ausnutzen zu können – damit sie keinen Schaden stiften und ihre ökologische Rolle zur Gesundheit und zur ausgewogenen Raumverteilung des Wildes wahrnehmen können.

«Die vielen Wölfe der Schweiz» ist eine spannende Begegnung mit einer Tierart zwischen Mythos, Politik und Realität – zwischen gestern und heute. Sie zeigt auf, wie die Menschen in der Schweiz die Wölfe auf ganz unterschiedliche Art sehen und wahrnehmen. Und sie versucht, zwischen den extremen Standpunkten zu vermitteln.

3 Kommentare

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  • Kommentar von Guido Walker (Guido Walker)
    Der Bestand an Wölfen muss reguliert werden können - es kann nicht sein dass er sich flächendeckend und uneingeschränkt ausbreitet und der Weidewirtschaft und den Menschen im besiedelten Gebiet einen immensen Schaden zufügt. Wir sind erst am Anfang der Entwicklung - dort wo in Frankreich/Italien/Deutschland viele Wölfe sind, sind die Probleme enorm.
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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Es ist nicht ganz richtig. Ja, der Wolf polarisiert, aber ich behaupte man kann auch eine abgeklärte Sicht haben. Meine Meinung ist, es hat nicht viele Wölfe in der CH, wir hätten Lebensraum genug für bis zu 20 Rudel, das wären dann fast so viele Rudel wie wir heute Wölfe haben. also über 100. Ich liebe den Wolf nicht, aber ich habe auch keinen Grund ihn zu hassen. Er gehört zu unserer Umwelt wie viele andere Tiere auch.
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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Faktum ist: Feind, da Zerstörer = Mensch, Freund, da Wohltäter und Heger für ein intaktes Ökosystem und damit Leben für den Menschen = Wolf und Co!
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