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Volkskrankheit Stress Weg vom Fenster – Leben nach dem Burnout

Plötzlich arbeitsunfähig: In Sören Senns Dokumentarfilm erzählt ein Manager von seinem Absturz – und dem schweren Weg zurück.

Legende: Video Weg vom Fenster – Leben nach dem Burnout abspielen. Laufzeit 49:56 Minuten.
Aus DOK vom 26.01.2017.

Menschen wie Matthias N. haben sich meist jahrelang systematisch überanstrengt, ohne es sich einzugestehen. Dadurch manövrierten sie sich nicht nur beruflich, sondern auch sozial und familiär ins völlige Abseits.

Der Film von Sören Senn zeigt anhand dieser Fallgeschichte einfühlsam, wie individuell und doch gesellschaftstypisch die Ursachen für ein Burnout sind. Und wie entscheidend es bei der Aufarbeitung ist, ein geduldiges therapeutisches und soziales Umfeld zu haben.

Der Film wirft aber auch weiterführende Fragen auf: Wie ist es überhaupt möglich, sich in einer Burnout-gefährdeten Gesellschaft zu behaupten? Wie kann sich ein «unabhängiges» Selbstwertgefühl entwickeln, wenn in den meisten heutigen Arbeitszusammenhängen nur noch ein Credo zu gelten scheint: Wer nichts leistet, ist nichts wert.

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Legende:Getty Images / Bildmontage

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Denise Casagrande (begulide)
    Das ist doch eine klare Aufgabe für unsere: Bundesrat, "Volks-PolitiikerInnen", Bundesamt für Gesundheit, Bundesamt für Wirtschaft, Wirtschaft, Gewerbe,Industrie, Bildungswesen....dieser seit Jahren ansteigenden, massiven Leistungsdruck adäquat zu reduzieren, mitttels Einsicht, Respekt und Wertschätzung den ArbeitnehmerInnen und "Menschen" gegenüber und entsprechenden Massnahmen!!
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    1. Antwort von Angelina Horber-Marinello (Angelina Horber-Marinello)
      Es nicht Aufgabe einer Behörde, einer Industrie, eines Vorgesetzten ein Burnout zu verhindern. Es ist ausschliesslich desjenigen ganz alleinige Aufgabe. Jeder muss sich und seine Haltung zur Arbeit überprüfen, seine Ansprüche an sich selbst, seine Fluchttendenzen und sein Selbstbestätigungdrang. Spreche da aus eigener Erfahrung. Erst wenn die Verantwortung selbst übernommen wird, ist Veränderung möglich.
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  • Kommentar von Werner Blatter (blatti)
    Oder anders rum geschrieben wer Jahre lang seine Mitarbeiter ausnutzt das Gefühl hat es geht nicht wenn man nicht überall der Chef ist , tia dann kommt es auf einen zurück.... Das gute jeder der auf dem Planeten andere schlecht behandelt wird eines Tages dafür bezahlen, wenn nicht hier dann halt im Universum
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