Bilanz Sturm «Leiv»

Am Samstag Nachmittag und Abend zog eine Böenfront von der Romandie her ostwärts durchs Mittelland. Die kräftigste Böe in bewohntem Gebiet wurde am Zürichberg mit 110 km/h gemessen. Auch im Freiburgischen Plaffeien stürmte es mit knapp 100 km/h.

Eine Schweizerkarte und eingezeichnet die gefährdeten Gebiete.

Bildlegende: Auf der Alpennordseite läuft vielerorts eine Windwarnung der Stufe gross. SRFMeteo

Am Samstag herrschte eine typische Westwindlage. In der kräftigen Westströmung eingelagert fegte Sturmtief «Leiv» quer über Frankreich Richtung Deutschland. Es schwächte sich auf seinen Weg ostwärts ab, sorgte am Samstag aber dennoch für stürmischen Wind auf der Alpennordseite.

Flachland

Messstation
Maximale Windböen in km/h
Zürich/Fluntern (555 m ü.M.)
110
Plaffeien/FR (1042 m ü.M.)
99
Egolzwil/LU (521 m ü.M.)
93
Herisau/AR (920 (m ü.M.)
90
Koppigen/BE (484 m ü.M.)
85
Delémont/JU (440 m ü.M.)
83
St-Prex/VD (425 m ü. M.)
83
Adelboden (1320 m ü.M.)
80

Erhöhte Lagen

Messstation
Maximale Windböen in km/h
Bantiger/BE (1100 m ü. M.)
129
Les Diablerets/VD (2960 m ü. M.)
129
Säntis/SG (2502 m ü.M.)
128
La Dôle/VD (1669 m ü.M.)126
Pilatus/NW (2106 m ü.M.)
119
Uetliberg/ZH (854 m ü.M.)
109