Bilderbuchwochenende: schon am Samstag 23 Grad!

An diesem Wochenende ist das Wetter nahezu perfekt. Schon am Samstag gab es im Südtessin 23 Grad, im Wallis und in der Herrschaft gut 22 Grad. Der Nebel löste sich bis am frühen Nachmittag vollständig auf. Am Sonntag dürfte es noch eine Spur wärmer werden.

Nebelwurst schiebt sich von der Stadt her nach Winterthur-Seen

Bildlegende: Nebel dehnt sich aus Wie hier in Winterthur-Seen dehnte sich der Nebel am Morgen zunächst noch aus FB

Vom Meteobüro aus, sah man am Samstagmorgen nur noch rund 50 Meter weit.

Bildlegende: Dicker Nebel Nach 10.00 Uhr war der Nebel vor dem Studio Leutschenbach stockdicht. FB

Es zeichnete sich ab: Petrus sorgt für Traumwetter am dritten Oktoberwochenende. Am Samstagmorgen lagen über dem Mittelland zum Teil noch Nebelfelder, sie lösten sich aber bald auf. Am zähesten waren sie im untersten Thurtal und am Neuenburgersee, aber auch dort setzte sich die Sonne am frühen Nachmittag vollständig durch.

Die Hochhäuser in Oerlikon tauchen aus dem Nebel auf

Bildlegende: Nebelauflösung Um 11.30 Uhr löste sich der Nebel über der Skyline von Oerlikon auf. FB

Verschiedenfarbige Blätter an einem Laubbaum bei Interlaken.

Bildlegende: Farbige Blätter Ganz langsam verfärben sich die Blätter auch im Flachland, wie hier in Interlaken. Peter Beutler

Perfektes Bergwetter

Ausserhalb der Nebelgebiete war es uneingeschränkt sonnig, oft sogar wolkenlos und mild. Im Mittelland lagen die Höchsttemperaturen am Samstagnachmittag bei 19 bis 20 Grad, in Sitten und in Chur wurden mehr als 22 Grad gemessen, und in Chiasso zeigte das Thermometer den Tageshöchstwert von 22,9 Grad. Brillant war das Wetter aber auch auf den Bergen. Auf dem 2100 Meter hohen Pilatus wurden am Nachmittag genau 14 Grad gemessen. Auf dem Titlis, auf 3000 Meter über Meer, zeigte das Thermometer fast 9 Grad, und die Nullgradgrenze näherte sich der 4000 Metermarke.

Stiller Bergsee unter wolkenlosem Himmel.

Bildlegende: Idylle pur Still liegt er da, der Lai da Plapuogna. Daniela Roth

Zahlreiche Leute auf der sonnenübrfluteten Terrasse auf dem Strelapass

Bildlegende: Das gab Umsatz! Wer wollte schon Zuhause bleiben? Die Bergrestaurants hatten grossen Ansturm wie hier am Strelapass Gaudenz Flury

Sonntag zum Geniessen!

Morgen (Sonntag) ändert sich wenig. Abgesehen von Nebelfeldern über dem Mittelland geht es sehr sonnig weiter. Weil die Strömung auf Südwest dreht, wird es im Mittelland noch eine Spur milder. Dazu sinkt die Nebelobergrenze wahrscheinlich auf 600 Meter ab.

Blauer See, blauer Himmel: Perfektes Bergwetter am Seebergsee im Diemtigtal.

Bildlegende: Wolkenlos! Blauer See, blauer Himmel: Perfektes Bergwetter am Seebergsee im Diemtigtal. Ueli Klossner

Erster Wintereinbruch

Das Traumwetter dauert nicht ewig! Am Montag ist es zwar noch länger sonnig, aber bereits in der Nacht auf Dienstag wird es windig, und es fällt kräftiger Regen. In der Nacht auf Mittwoch erreicht uns arktische Kaltluft. Nach jetzigem Wissensstand gibt es Schnee bis auf rund 1000 Meter herunter, örtlich noch tiefer. Dazu gibt es stürmischen Nordwestwind, und es fallen kräftige Niederschläge. In den Alpen wird danach das Wetter wieder sonniger und milder, im Mittelland bleibt es mit zügiger Bise aber frisch.