Blizzard zieht weiter

Ein kräftiger Schneesturm zieht entlang der US-Ostküste nordwärts und bringt weiterhin Neuschnee und stürmischen Wind.

Ein Mann läuft auf schneebedeckter Strasse durch Boston.

Bildlegende: Wintersturm in Boston/USA. REUTERS/Brian Snyder

Ein kräftiger Schneesturm, ein sogenannter «nor'easter», zieht am Mittwoch weiter entlang der Küste New Englands nach Nordosten und erreicht am Donnerstag in deutlich abgeschwächter Form Neu Fundland/Kanada. Auch wenn der Blizzard vielerorts deutlich schwächer ausfiel, als vom amerikanischen NWS (National Weather Service) erwartet, ist vorerst noch keine vollständige Entwarnung gegeben. Im Nordosten der USA sowie in den kanadischen Regionen Neu Schottland und Neu Fundland muss weiterhin mit Schneefall und heftigen Winden gerechnet werden.

Die prognostizierten extremen Auswirkungen mit der Gefahr um Leib und Leben blieben in New York City glücklicherweise aus. Vom Blizzard am meisten betroffen war der Flugverkehr. Gegen 5000 Flüge wurden gestrichen.

In der untenstehenden Tabelle sind einige Neuschneehöhen bis Mittwochmorgen Ortszeit aufgelistet (9 Uhr MEZ).

Neuschneehöhen seit Beginn des Sturms bis Mittwochmorgen 3 Uhr Ortszeit

Ort
Zentimeter
Auburn, Massachusetts91
Worcester, Massachusetts
81
Mattituck, Long Island, New York
63
Portland, Maine
63
Central Park New York City, New York
25
Washington, D.C.
3

Definition Blizzard

Von einem Blizzard wird gesprochen, wenn gemäss NWS folgende Kriterien erfüllt sind:

  • Temperaturen -12 Grad oder kälter
  • Windböen mehr als 56 km/h
  • Sichtweite weniger als 400 m
  • Schneefall oder Schneeverwehungen