Böögg explodiert

Der Kopf des Bööggs explodierte nach 43 Minuten und 34 Sekunden.

Der Sechseläuten-Umzug stand wettermässig unter einem schlechten Stern. Das Hoch hatte Verspätung, und so präsentierten sich die Zünfte im strömenden Regen und bei nur gerade 4 Grad!

Sonniger Sommer?

Explodiert der Kopf des Bööggs in einer Zeit unter 7 Minuten, dann verheisst das einen super Sommer. Dies trifft zum Beispiel auf das Jahr 2003 zu, damals brannte der Böögg nur 5 Minuten und 42 Sekunden und es folgte ein Hitzesommer. Im Jahr 2013 stimmte die Böögg-Prognose ganz und gar nicht: Der Sommer war ähnlich sonnig und heiss wie zehn Jahre zuvor, der Böögg brannte damals satte 35 Minuten lang. Auch im letzten Jahr versagte der Böögg: auf eine Brenndauer von gut 20 Minuten folgte ein trockener und heisser Sommer.

Trockener Auszug

Nach dem Höhepunkt am Sechseläutenplatz ziehen die Zünfter durch die Strassen und besuchen sich gegenseitig. Immerhin dann setzt sich allmählich trockenes Wetter durch. Jedoch wird es lausig kalt: Bei der frühmorgendlichen Heimkehr zeigt das Thermometer nur noch 2 Grad.