Darf am 1. August nur Petrus «füürla»?

Zurzeit herrscht in weiten Teilen der Schweiz ein absolutes Feuerverbot. Die Regenmengen in den kommenden Tagen sind zu gering, um verbreitet eine Entschärfung zu bringen.

Eine Karte, welche vor allem im Mittelland ein mässige bis grosse Waldbrandgefahr zeigt.

Bildlegende: Waldbrandgefahr In dieser Prognose der Waldbrandgefahr wird der erwartete Niederschlag der kommenden Tage berücksichtigt. SRF Meteo

In der Nacht auf Montag fiel verbreitet etwas Regen. Mit 5 bis 10 Millimeter Regen im Flachland istdies aber weiterhin nur ein willkommener Tropfen auf den heissen Stein. Bis zum Wochenende kommt an den meisten Orten noch etwas Regen dazu. Die Mengen bleiben aber weiterhin recht bescheiden. Der flächendeckende zwei- bis dreitägige Landregen, welcher für eine nachhaltige Entschärfung der Trockenheit benötigt würde, ist weiterhin nicht in Sicht. Die Chancen, dass die kantonalen Behörden das Feuerverbot aufheben, ist wahrscheinlich gering. Die aktuellen Waldbrandgefahrenlagen und Massnahmen in den Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein finden Sie unter www.waldbrandgefahr.ch

Regen am 1. August?

Ein Blitz schlägt im Hintergrund ein und erhellt den Himmel. Im Vordergrund ein Weizenfeld.

Bildlegende: Ist Petrus der einzige, der am 1. August für ein Feuerwerk sorgt? Mosimann Thomas

Nach den aktuellen Modellen muss am Samstag 1. August mit zeitweise Regen gerechnet werden. Bei einem lokalen Gewitter und falls sich an dieser Prognose nichts mehr ändert, ist möglicherweise Petrus der einzige, der sein Feuerwerk ungestraft zünden darf.