Zum Inhalt springen

Wetter-Bilanz Das war unser Sommer

«Was für ein Sommer» sagen viele, so lange heiss. Und einige sagen «der Sommer der Unwetter». Beide haben Recht, denn es war ein Sommer mit vielen Wechseln von Südwest- zu Hochdrucklagen.

Das Wichtigste in Kürze

  • 2 Grad zu warm
  • Viele Hitzetage
  • Ein neuer Regenrekord

Heftige Gewitter, Hagelschlag, Überschwemmungen z.B. in Zofingen und auch einen neuen Schweizer Rekord erlebten wir: Im thurgauischen Eschenz gab es 36.1 mm Regen in 10 Minuten. Nirgends in der Schweiz fiel innerhalb von 10 Minuten so viel Regen. So gesehen, war das Sommerwetter heftig.

Hitzig

Aber es gab auch die hitzige Seite: Wir registrierten ausserordentlich viele Hitzetage und die Hitzetage dauerten bis Ende August. Auch in der Nacht gab es Rekordtemperaturen: auf den 23. Juni wurde es in Güttingen am Bodensee nie kälter als 25 Grad; auch ein neuer Rekord und in der Nacht zum 1. August geht als die wärmste Nacht der Schweiz in die Statistik ein, Altdorf hatte nie kühler als 28.4 Grad.

Insgesamt war der Sommer rund zwei Grad wärmer als das langjährige Mittel und das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie vermeldete, dass es der drittheisseste Sommer gewesen sei seit Messbeginn.

Auffällig an diesem Sommer war, dass er ein Sommer der Wechsel war. Es gab mehrere Hitzeperioden, dazwischen aber auch Fronten und Südwestlagen. Die Fronten waren oft zügig unterwegs und auffällig schnell zogen jeweils die Gewitterzellen übers Land. Für Bewegung war gesorgt und die Wetterlage blockierte kaum.