Zum Inhalt springen
Inhalt

Das Wetter am Wochenende Im Norden Schnee, im Süden 16 Grad

Unterschiedlicher hätte das Wetter am Wochenende nicht sein können. Im Norden war es oft grau, und stellenweise gab es Schnee auf unter 300 Meter. Gleichzeitig stieg das Thermometer im Süden auf 16 Grad.

Eine feine Schneeschicht lag am Sonntagmorgen auf den Wiesen in Rheinfelden.
Legende: Rheinfelden Selbst in Rheinfelden auf einer Höhe von 275 Metern über Meer waren am Sonntagmorgen die Wiesen angezuckert. Livia Rathgeb

Immer wieder sonntags gibt es einen kurzen Wintereinbruch. Wie schon am letzten und vorletzten Wochenende erreichte uns am Sonntag eine Kaltfront und sorgte für einen Wetterumschwung. Nördlich der Alpen schneite es am Sonntagmorgen sogar auf unter 300 Meter über Meer. So war es beispielsweise in Rheinfelden, nur 275 Meter über Meer gelegen, stellenweise weiss. In Chur ergab die offizielle Schneemessung am Sonntagmorgen 2 Zentimeter Neuschnee und in Elm waren es 6 Zentimeter.

Verschneite Landschaft bei Waldstatt.
Legende: Waldstatt Wintermärchen im Appenzellerland am Sonntagmorgen. Peter Eicher

Bis 30 Zentimeter Schnee in den östlichen Alpen

Am meisten Schnee fiel an den östlichen Voralpen und stellenweise am nördlichen Alpenkamm. Im Glarnerland und im Kanton Graubünden gab es stellenweise 20 bis 30 Zentimeter Neuschnee in Höhenlagen um 2000 Metern. Im Wallis und in den westlichen Alpen waren die Mengen in der Regel deutlich bescheidener, und im Süden blieb es meist ganz trocken.

Stahlblauer Himmel über dem Lago Maggiore, davor ein blauer Pool.
Legende: Ferien im November Am Samstag zeigte sich das Tessin von seiner schönsten Seite. Sandra Isler

Nordwind sorgt für 16 Grad

Mit der Kaltfront am Sonntagmorgen gab es auf den Bergen teilweise auch stürmischen Wind. Auf einzelnen Bergen lagen die Böenspitzen zum Teil bei mehr als 100 Kilometern pro Stunde, so auf dem Jungfraujoch, auf dem Weissfluhjoch oder auf dem Gütsch ob Andermatt. Der Spitzenwert wurde mit 107 Kilometern pro Stunde auf dem Titlis erzielt. Im Süden wurde aus dem Nordwind Nordföhn. Dieser sorgte für hohe Novembertemperaturen. In Lugano wurden 16,1 Grad gemessen, aber auch sonst wurden im Mittel- und im Südtessin verbreitet Werte von mehr als 15 Grad verzeichnet.

Von der Rigi sah man am Samstag auf ein Nebelmeer mit Obergrenze bei 1500 Metern in der Zentralschweiz.
Legende: Hochnebel Über dem Hochnebel war es am Samstag auch im Norden sehr sonnig. Bild von der Rigi. Jan Schlomach

Samstag im Süden blau und im Norden grau

Schon am Samstag war der Süden wettermässig begünstigt. Vielerorts gab es 8 bis 9 Sonnenstunden, oft war es wolkenlos. Auch in den Alpen war es am Samstag sehr sonnig, während über dem Mittelland zäher Hochnebel lag mit Obergrenze im Westen bei 1300 Metern, im Osten bei 1800 Metern. Zum Teil drückte der Nebel auch in die Alpentäler. In der Nebelschicht verharrten die Temperaturen bei 5 Grad, im Süden gab es maximal 13 Grad.

Frau Holle gibt auf

Am Sonntagabend gibt es letzte Flocken. Schon morgen Montag erreicht uns deutlich mildere Luft, und ab Dienstag liegen die Temperaturen im Flachland vielerorts wieder im zweistelligen Bereich. Am Mittwoch und Donnerstag steigt die Nullgradgrenze in einen Bereich um 2800 Meter. Weitere Schneefällen sind vorerst nicht mehr in Sicht.

Legende: Video Meteo am Mittag vom 27.11.2017 abspielen. Laufzeit 04:24 Minuten.
Aus SRF Meteo vom 27.11.2017.

Eistag