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Eisiger Morgen -17,8 Grad in La Brévine

Nach einer teilweise klaren Nacht, war es am Mittwochmorgen stellenweise extrem kalt. In La Brévine zeigte das Thermometer -17,8 Grad. Ausser auf dem Jungfraujoch war es in dieser Saison noch nie so kalt. Im Mittelland sorgte Nebel im Laufe der Nacht teilweise für ein Ansteigen der Temperaturen.

Blick von Muotas Muragl in Oberengadin.
Legende: Eisig in Hochtälern Blick von Muottas Muragl auf Samedan. Dort gab es heute Morgen -15,9 Grad. SRF METEO/Meteorama

An vielen Orten war die Nacht klar, und entsprechend kühlte es stark ab. La Brévine, das Sibirien der Schweiz, machte seinem Namen einmal mehr alle Ehre. Dort wurde ein Tiefstwert von -17,8 Grad gemessen. So kalt war es ausser auf dem 3500 Meter hoch gelegenen Jungfraujoch in dieser Saison noch nie. Knackig kalt war es aber auch in Teilen des Kantons Graubünden. Am Ofenpass, auf der Station Buffalora, gab es -16,4 Grad, in Samedan zeigte das Thermometer einen Tiefstwert von -15,9 Grad.

Erste Sonnenstrahlen über dem Berner Oberland.
Legende: Sonnenaufgang Im Kanton Bern war es an vielen Orten klar, so auch in Rümligen, zwischen Bern und Thun gelegen. Lukas Wyss

Temperaturumkehr im Laufe der Nacht

Im Mittelland sanken die Temperaturen schon in der ersten Nachthälfte an vielen Orten unter den Gefrierpunkt. In der zweiten Nachthälfte zog aber aus Nordosten Hochnebel auf, und so wurde es an einigen Orten mitten in der Nacht wieder milder. So stieg die Temperatur am Flughafen Zürich von -1 Grad morgens um 1 Uhr auf +2 Grad um 7 Uhr. Aber auch an anderen Orten im Mittelland stiegen die Temperaturen an. An nebelfreien Orten blieb es dagegen bis am Morgen eisig, so in Thun mit -5,9 Grad am Morgen kurz nach 8 Uhr.

Die Temperatur stieg am Flughafen von 1 Uhr bis 7 Uhr um rund 3 Grad an.
Legende: Temperaturverlauf in Kloten Verlauf der Minimumtemperatur heute Morgen am Flughafen Zürich SRF METEO

Nebelschicht löst sich teilweise auf

Die Nebel- und Hochnebelschicht löst sich im Laufe des Tages teilweise auf. Dann ändert sich die Temperaturverteilung wieder. In der Nebelschicht bleibt es bei Höchstwerten zwischen 2 und 5 Grad, ausserhalb des Nebels gibt es maximal 5 bis 8 Grad, und auch in der Höhe wird es milder. Auf 2000 Metern über Meer gibt es am Nachmittag etwa 4 Grad.

Blick vom Meteodach zum Zürichberg. Knapp darüber liegt die Hochnebelschicht.
Legende: Hochnebel über dem Zürichberg Hochnebel sorgte in der zweiten Nachthälfte für einen Temperaturanstieg in Teilen des Mittellandes. SRF METEO/Meteorama