Fast 60 Millimeter Regen

Zwischen Sonntagmittag und Montag in der Früh fielen auf der Alpennordseite stellenweise gegen 60 Millimeter Regen. Die grössten Regenmengen gab es im Dreieck zwischen der Stadt Zürich, dem Seedamm und dem St. Galler Rheintal. Schadensmeldungen lagen zunächst keine vor.

Am Wochenende gingen in der Schweiz immer wieder kräftige Gewitter nieder. Diese wurden am Sonntagnachmittag und –abend durch eine Kaltfront noch verstärkt. Zeitweise goss es wie aus Kübeln. Erst am Montagmorgen nahm der Niederschlag ein Ende.

Grösste Regenmenge im St. Galler Rheintal

In Buchs (SG) fielen zwischen Sonntagmittag und Montag in der Früh 56,3 Millimeter Regen. Ähnlich gross war die Niederschlagsmenge auch im appenzellischen Teufen mit 56,0 Millimeter. Mehr als 50 Millimeter Regen wurden aber auch im Norden der Stadt Zürich, in Altendorf (SZ) oder auch auf dem Hörnli gemessen. Dies entspricht stellenweise dem halben Monatsniederschlag im September.

Dicke Regenwolken lagen am Sonntagnachmittag über dem Zugersee.

Bildlegende: Gewitterwolken über dem Zugersee Auf der Vorderseite einer aktiven Kaltfront brauten sich am Sonntag über dem Zugersee dicke Wolken zusammen. Rosmarie Schrager

Verbreitet kräftige Gewitter

Am Wochenende gab es immer wieder kräftige Gewitter, örtlich sogar mit Hagel. An vielen Orten wurden Regenmengen bis 20 Millimeter pro Stunde gemessen. Sehr viel Regen fiel in der Nacht zum Sonntag vor allem im Grübetal, wo es stellenweise zu Hochwasser kam.

Es sieht nach Hoch aus

Schon heute Montag übernimmt ein Hoch das Kommando über das Schweizer Wetter. Auch wenn heute Abend noch eine Störung den Osten streift, und im Laufe des Mittwochs feuchtere Luft von Südwesten die Schweiz überquert, bestimmt in den nächsten Tagen Hochdruck unser Wettergeschehen.