Gampel, das Schönwetter-Open-Air?

Schlammschlacht am Open Air Gampel: Fehlanzeige. Ganz ohne Regen geht's trotzdem nicht.

Aus der Vogelperspektive sind viele Zelte zu sehen. Von links oben nach rechts verläuft ein breiterer Weg durch die Zelte.

Bildlegende: Zeltstadt am Gurtenfestival Keystone

Ausschliesslich schönes Wetter kann man dem Open Air Gampel aus meteorologischer Sicht nicht zusprechen, aber richtig heiss kann es werden. Im Jahre 2011 und 2012 kletterten die Temperaturen teilweise auf 35 Grad. Es geht auch anders: Im Jahr 2005 gab es an einem Tag kühle 15 Grad und kaum Sonnenschein.

Keine Schlammschlacht

Bisher hatten die Festivalbesucher am Open Air Gampel Glück. Am Donnerstag und Freitag gab es nur wenig Regen, während es in anderen Regionen der Schweiz wie aus Kübeln goss. Denn das Rhonetal gehört zu den trockensten Gebieten in der Schweiz. Im August fällt im Schnitt nur an 7 Tagen Regen. Und weil lang andauernde Niederschläge im Sommer Seltenheitswert haben, ist eine Schlammschlacht während des Festivals kaum möglich.

Andere Open Airs deutlich verregneter

Weitere bekannte Open Airs finden beispielsweise in Bern und St. Gallen statt. In der Bundeshauptstadt gibt es während den Sommermonaten jeweils an rund 11 Tagen Regen, in St. Gallen sind es knapp 14 Tage. Rein statistisch gesehen regnets auf dem Gurten oder am «St. Galler» also eher als im Oberwallis. Das Sittertobel kommt im Vergleich mit dem Rhonetal sogar auf etwa doppelt soviele Regentage.

Zu den Wetterprognosen am Open Air Gampel