Himmelsblau

Ohne die Atmosphäre, also die Luft, wäre der Himmel schwarz. Die Luftpartikel rempeln besonders gerne das blaue Licht an, darum erscheint uns der Himmel blau.

Weisse Berge und darüber stahlblauer Himmel

Bildlegende: Über Umwege findet vor allem das blaue Licht den Weg in unser Auge bzw. hier in den Fotoapparat. Urs Berni

Sonnenlicht auf Autoscooterfahrt

Die Sonne schickt uns weisses Licht. Trifft das weisse Licht der Sonne auf unsere Atmosphäre, geht das Gerangel los. Auf dem Weg zum Erdboden muss sich das Licht, wie beim Autoscooter, den Weg durch die Luftpartikel suchen. Auf direktem Weg kommen alle Farben etwa gleich gut voran, das Licht bleibt weiss. Dies ist der Fall, wenn wir direkt in die Sonne schauen. Damit das Licht über einen Umweg zu uns findet, muss es angerempelt werden. Die Luftteilchen schubsen dabei besonders gerne den blauen Anteil des Lichtes. So erscheint uns der Himmel blau.

Rötliche Dämmerung

Bei Sonnenuntergang wird die Sonne rötlich. Durch den tiefen Sonnenstand muss das Licht einen längeren Weg durch die Atmosphäre nehmen. Neben dem blauen Lichtanteil schubsen die Luftpartikel nun auch den grünen und gelben Lichtanteil weg. Was auf dem direkten Weg übrig bleibt, sind orange und rötliche Farbtöne. Feuerrote Sonnenuntergänge entstehen.

Blaue Stunde des Ozons

Ganz im Gegenteil zu den Luftteilchen suchen sich die Ozonteilchen alle anderen Farben anstatt Blau zum Anrempeln. Dadurch wirkt während der Dämmerung der eindunkelnde Himmel tiefblau. Denn auch hier verlängert sich der Weg durch die Ozonschicht bei Sonnenauf- und untergang.