Hitze im Flachland, Hochsommer in den Bergen

Alles spricht von der Hitzewelle und möglichen Temperaturrekorden an einzelnen Stationen im Flachland. Aber auch in der Höhe wird es richtig warm.

Ein Bergsee mit Sprungbrett.

Bildlegende: Die Bergseen, wie hier in Laax, sorgen bestimmt für eine willkommene Abkühlung. Richard Pichler

In der Meteorologie wird ab 30 Grad von Hitze gesprochen. Mehrere Tage über 30 Grad ergeben dann die Hitzewelle.

In den Bergen dürfte es oberhalb von rund 1200 Metern Höhe nur vereinzelt 30 Grad heiss werden. Für mehrere Sommertage wird es aber vielerorts reichen. Teilweise könnten auch die absoluten Rekorde gebrochen werden:

Rekorde in der Höhe

OrtHöchstwerte in Grad
Messdatum
Adelboden (1320 m)
32,0
31.07.1983
Arosa (1840 m)
27,328.07.1983
Davos (1594 m)
29,323.07.1876
Jungfraujoch (3580 m)
12,819.08.2012
Montana (1427 m)
31,031.07.1983
Samedan (1709 m)
30,502.07.1952
Scuol (1304 m)
33,104.08.2003
Ulrichen (1346 m)
32,231.07.1983
Zermatt (1638 m)
31,931.07.1983

Die meisten Rekorde in der Höhe wurden nicht im Rekord-Sommer 2003, sondern im Jahre 1983 gemessen.

Anzahl Sommertage in Folge

Ab einer Höhe von rund 1500 m sind mehrere Sommertage (über 25 Grad) in Folge eine Seltenheit. In Davos (1594 m) wurden beispielsweise im August 2011 5 Tage in Folge 25 Grad oder mehr registriert. 1983 wurden am gleichen Ort innerhalb von 7 Tagen 6 Sommertage gemessen.

In den kommenden Tagen könnten es 6 oder mehr Sommertage in Folge sein. In Davos wird übrigens seit 1876 gemessen, aus diesem Jahr stammt auch der Rekord von 29,3 Grad.