Hurrikan «Joaquin»

UPDATE: Hurrikan «Joaquin» zieht Richtung Nordatlantik

Im Vordergrund eine wehende Fahne. Im Hintergrund steht nur noch ein halbes Haus. Der Himmel darüber ist nur leicht bewölkt.

Bildlegende: Dem Hurrikan «Sandy» Ende Oktober 2012 fielen 121 Personen zum Opfer. Reuters

Blick aus dem All auf die Karibik. Rechts der Karibik sieht man die grossen weissen Wolkenschleppen des Wirbelsturms.

Bildlegende: Satellitenbild von Hurrikan "Joaquin" aktuell bei den Bahamasinseln. NOAA

Auf den Bahamas ging sintflutartiger Regen nieder, und heftige Windböen peitschen über den Inselstaat. Ursache für den Sturm in diesem sonst so ruhigen und romantischen Archipel ist der Hurrikan «Joaquin». Unter weiterer Intensivierung im warmen Wasser, näherte er sich bis Samstag langsam der Inselgruppe. Dann schlägt er abrupt eine andere Zugrichtung ein und zog verhältnismässig schnell nordwärts.

UPDATE: Zugbahn des Hurrikans

Man sieht eine Karte von Nordamerika. Eingezeichnet in orange die mögliche Zugbahn von Hurrikan Joaquin von den Bahamas im Süden Richtung Nordatlantik.

Bildlegende: Der Hurrikan zieht Richtung Nordatlantik und verschont die Ostküste der USA. SRF Meteo

Die neusten Berechnungen zur Zugbahn des Hurrikans zeigen, dass die amerikanische Ostküste vom Schlimmsten verschont bleibt. Es scheint, als wären sich das europäische und das amerikanische Wettermodell einig, dass «Joaquin» in den Nordatlantik zieht und sich allmählich zu einem Sturmtief abschwächt. Ausläufer des Hurricans und ein weiteres Tief sorgen an der Atlantikküste trotzdem für Katastrophenalarm. Teilweise wurde sogar der Notstand ausgerufen. South Carolina rechnen mit dem schlimmsten Regen, den es je erlebt hat. Dies weckte Erinnerungen an Hurrikan «Sandy» vor drei Jahren.

Hurrikan «Sandy»

Ende Oktober 2012 traf der Hurrikan «Sandy» als schwerster Ostküstensturm der letzten Jahrzehnte unter anderem die Metropole New York. Starkregen und Sturmflut setzten ganze Quartiere und U-Bahnstationen unter Wasser. Nach einer Explosion in einer Stromzentrale ging in Teilen von Manhatten gar das Licht aus. Allein die entstandenen Sachschäden im New Yorker U-Bahnnetz beliefen sich auf mehrere Milliarden.