Kaltstart in den Mittwoch

Am frühen Morgen kam es verbreitet zu Bodenfrost. Auch auf 2 Metern Höhe meldeten einzelne Stationen eisige Temperaturen.

Hüttenfrost

In der kühlen Luftmasse und mit der klaren Nacht sackten die Temperaturen in den Keller. Generell wird die Temperatur in 2 Metern Höhe gemessen, in einer Wetterhütte. Sogenannten Hüttenfrost meldete das Emmental, die Region Einsiedeln und das Toggenburg mit rund -1 Grad. Auch am Hallwilersee im Mittelland zeigte das Thermometer einen leicht frostigen Wert an.

Bodenfrost

Kalte Luft ist schwer. So liegt die kälteste Luft direkt über dem Boden. Auf 5 Zentimeter über Boden sank die Temperatur im Flachland und in den Tälern vielerorts auf 0 bis -3 Grad. Bodenfrost ist für die Landwirtschaft weniger problematisch als Hüttenfrost. Viele Pflanzen wie Kartoffeln oder Spargeln sind in der Erde gut geschützt. Auch die Blüten der Bäume sind vor allem durch Hüttenfrost gefährdet. Letztes Jahr kam es Mitte April stellenweise zu Frostschäden an Obstkulturen.

Frost im April

Im langjährigen Mittel sind im Flachland etwa 2 bis 6 frostige Tagesanbrüche zu erwarten. Es kann auch im Mai noch zu negativen Temperaturen kommen. Das ist jedoch sehr selten und in den vergangenen Jahren nur noch vereinzelt aufgetreten.