Pollen

Es grünt: Mit dem sonnigen und milden Frühlingswetter explodiert die Vegetation regelrecht. Das spüren auch Pollenallergiker. Im Moment ist die Pollenbelastung gross.

Gelbes Feld mit blühendem Raps, darin ein grüner Baum, die Pappel. Der Himmel ist blau mit wenigen Wolken.

Bildlegende: Pappel Die Pappeln blühen schon jetzt. Der gelb blühende Raps kommt dann Ende April und vor allem im Mai dazu. SRF

Esche, Pappel, Weide und Birke

Einen grossen Teil machen Eschenpollen aus. Die Belastung ist gemäss Meteo Schweiz fast in allen Regionen stark. Pappeln- und Weidenpollen kommen auch immer mehr dazu. Im Moment ist die Belastung an Pappelpollen noch verbreitet schwach bis mässig, im Westen und Wallis bereits stark. Zunehmend in Blüte ist auch die Birke. Birkenpollen sind im Moment noch nicht so zahlreich in der Luft, nur im Tessin ist die Belastung bereits stark.

Im Flachland ist die Blüte von Hasel und Erle bereits vorüber. Diese Pollen sind im Moment ab Höhenlagen von 600 bis 800 Metern zu finden.

Baum mit herunterhängenden dünnen Ästen. Daran sind hellgrüne Blüten wie Vorhänge.

Bildlegende: Weide Blühende Weiden machen Allergikern im Moment das Leben schwer. SRF

Vorerst keine Entspannung

Bis zum Wochenende steigt die Temperatur von Tag zu Tag an. Am Freitag sind verbreitet 20 Grad in Sicht. Mit dem sonnigen Wetter entwickelt sich die Vegetation weiterhin in grossen Schritten. Das Wochenende bringt stellenweise etwas Linderung: Teilweise waschen Regenschauer einen Teil der Pollen aus der Luft. Allerdings fällt kein flächendeckender Regen. Allergiker hoffen auf den Montag: Eine Front könnte verbreitet Regen bringen.

Tipps für Pollenallergiker

Das Magazin Ratgeber von Radio SRF1 rät: Wer seine Pollenallergie ein für alle Mal loswerden will, muss sich auf eine jahrelange Desensibilisierungstherapie einstellen. Für die Pollenflugsaison 2015 ist es dafür zu spät. Drum bleibt den Betroffenen nur, die Heuschnupfensymptome möglichst zu lindern und sich von Pollen fernzuhalten.

Die Symptome bekämpft man mit Antihistaminika. Diese blockieren die Botenstoffe, die dem Körper eine «Pollentattacke» melden. Ohne Pollenallarm muss der Körper weniger mit Entzündung von Nase, Haut und Augen reagieren.

Pollen sollte man möglichst aussperren. Also Fenster geschlossen halten, staubsaugen mit Pollenfilter, Wäsche nicht draussen trocknen und jeden Abend die Haare waschen.

Tipps gegen Heuschnupfen

Weiterführende Informationen gibt es auch bei den Kollegen vom Gesundheitsmagazin Puls.