Schwüle Hitze bringt heftige Unwetter

Bis Montagabend entladen sich Schauer und Gewitter. Einzelne Gewitter bergen Unwetterpotenzial. Die Gewitter können lokal für Starkregen, Hagel und Sturmböen sorgen.

Ein Tief steuert von Südfrankreich schwüle und feucht-labile Luft heran. Bereits am Samstag haben sich in Teilen der Schweiz kräftige Gewitter entladen. In einem Dreieck zwischen Solothurn, Aarau und dem Suhrental fiel kräftiger Regen und Hagel, rund um die Gewitter registrierten die Wetterstationen Sturm- bis Orkanböen.

Die Gewitter sorgten für enorme Wassermassen. In Wynau/BE fielen rund 75 mm Regen in gerade mal drei Stunden. 75 mm entspricht knapp 70 Prozent des Regens, der üblicherweise im ganzen Monat Juli fällt.

Regenmengen Samstag

Wynau/BE77.5 mm
Unterkulm/AG77.3 mm
Gösgen/SO41.6 mm
Cressier/NE39.3 mm
Lauterbrunnen/BE30.9 mm
Engelberg/OW30.4 mm
Elm/GL28.2 mm
Cossonay/VD27.3 mm
Güttingen/TG27.0 mm
Valbella/GR26.7 mm

Regensummen Sonntag (in 24 Stunden)

Flühli, Entlebuch(LU)
39.4 mm
Airolo, Leventina(TI)
37.6 mm
Zürich/Fluntern(ZH)30.8 mm
Vevey, Lavaux(VD)
28.1 mm
Zwillikon, Knonaueramt(ZH)
23.9 mm

Weitere Gewitter möglich

Bis Montagabend zieht die Gewitterluft mit dem Tief langsam nach Osten weg. Bis dahin besteht weiterhin die Gefahr von Gewittern, vereinzelt auch von Unwettern. Ab Dienstag entspannt sich die Lage allmählich. In heranfliessender kühlerer Atlantikluft sinkt die Gewittertendenz und die Regengüsse verlieren an Intensität.