Traumwochenende Mitte Oktober: Sonne und bis 24 Grad!

An diesem Wochenende wurden wir mit traumhaftem Herbstwetter verwöhnt. Beidseits der Alpen gab es viel Sonnenschein, und sowohl am Samstag, wie am Sonntag lagen die Höchsttemperaturen zwischen 22 und 24 Grad. Nur über dem Mittelland gab es am Morgen jeweils Nebel.

Von diesem Wochenende werden wir noch lange schwärmen. Mitten im Oktober wurde es fast noch einmal Sommer. Die höchste Temperatur wurde am Samstag in Chiasso mit 22,9 Grad gemessen, aber auch in Sitten, Chur und Basel zeigte das Thermometer Werte im Bereich zwischen 22 und 23 Grad.

Blick ins Landwassertal, darüber ein nahezu wolkenloser Himmel.

Bildlegende: Perfektes Wanderwetter Am Samstag präsentierte sich das Landwassertal nahezu wolkenlos. Gaudenz Flury

Blick am Samstagabend über Wallisellen zum Säntis, der in den letzten Sonnenstrahlen leuchtet.

Bildlegende: Alpenglühen Blick am Samstagabend über Wallisellen zum Säntis, der in den letzten Sonnenstrahlen leuchtet. FB

Am Sonntag war es noch eine Spur wärmer. In Genf und in Delsberg gab es exakt 24,0 Grad. Mehr als 23 Grad meldeten Basel und weite Teile der übrigen Nordwestschweiz. Im Mittelland und im Tessin bewegten sich die Höchsttemperaturen an vielen Orten zwischen 21 und 23 Grad, und selbst in La Chaux-de-Fonds auf rund 1000 Metern Meereshöhe gab es 22,4 Grad.

Perfektes Bergwetter an den Jöriseen am Sonntag.

Bildlegende: Jöriseen Perfektes Bergwetter an den Jöriseen am Sonntag. Gaudenz Flury

Der Berg rief und alle kamen

Grossandrang herrschte vor allem auf den Bergen. Dort gab es meist Sonne satt und ebenfalls sehr hohe Temperaturen. Auf dem Jungfraujoch auf mehr als 3500 Metern Höhe wurde in der Nacht zum Sonntag ein Wert von +4,5 Grad gemessen. Im Laufe des Sonntags gingen die Temperaturen wieder leicht zurück. Die Nullgradgrenze lag zeitweise bei mehr als 4000 Metern. Mild war es aber auch sonst im Gebirge. Auf dem Diablerets rund 3000 Meter über Meer gab es am Samstag genau 10 Grad, auf dem Pilatus, 2100 Meter über Meer gelegen, zeigte das Thermometer an beiden Tagen Werte bis 14 Grad.

Idyllische Nebelschwaden über dem Zürichsee. Die Szenerie ist in zartes Rosa gehüllt.

Bildlegende: Über dem Mittelland jeweils Nebel Am späteren Vormittag lockerte sich der Nebel über dem Zürichsee jeweils auf. Junior Cruz

Nebel löste sich noch auf

Im Mittelland lag jeweils am Vormittag Nebel oder tiefer Hochnebel. Am Samstag lag die Obergrenze noch bei 700 Metern, und der Nebel konnte sich am Bodensee und am Neuenburgersee teilweise bis am frühen Nachmittag halten. Am Sonntag war der Nebel weniger zäh. Weil der Wind von Nordost, also Bise, auf Südwest gedreht hatte, lag die Nebelobergrenze nur noch bei 500 bis 600 Metern. Um die Mittagszeit hatte er sich schon weitgehend aufgelöst. Am längsten hielt sich der Nebel wieder am Bodensee, dort vor allem am Untersee, und am Bielersee.

Blick über den Vierwaldstättersee zum Pilatus. Am Himmel sind erste Schleierwolken und Kondensstreifen zu erkennen.

Bildlegende: Da lockte sogar der See Blick über den Vierwaldstättersee zum Pilatus. Am Himmel sind erste Schleierwolken und Kondensstreifen zu erkennen. Alexandra Felder

Vom Leutschenbach aus, sah man am Sonntagnachmittag das wolkenlose Alpenpanorama vom Säntis bis zum Glärnisch.

Bildlegende: Traumwetter Vom Leutschenbach aus, sah man am Sonntagnachmittag das wolkenlose Alpenpanorama vom Säntis bis zum Glärnisch. FB

Drei junge Damen mit ihren "Stand up paddlings" am Sonntagnachmittag auf dem Zürichsee.

Bildlegende: Endlich auf den See Bei Lufttemperaturen von knapp 23 Grad konnte man durchaus auf den Zürichsee. Jutta Huber

In der Nacht zum Mittwoch Wintereinbruch

Das Traumwetter dauert nicht ewig! Am Montag ist es zwar noch teilweise sonnig, aber bereits in der Nacht auf Dienstag wird es windig, und es fällt da und dort kräftiger Regen. In der Nacht auf Mittwoch erreicht uns arktische Kaltluft. Nach jetzigem Wissensstand gibt es Schnee bis auf rund 1000 Meter herunter, örtlich noch tiefer. Dazu bläst stürmischer Nordwestwind. In den Alpen wird spätestens am Donnerstag das Wetter wieder sonniger und milder, im Mittelland könnte sich mit Bise noch länger hochnebelartige Bewölkung halten, und es würde entsprechend eher kühl bleiben.

Am Samstag pflügte der Bauer den Acker vor dem Studio Leutschenbach.

Bildlegende: Der Winter kommt Am Samstag pflügte der Bauer den Acker vor dem Studio Leutschenbach. FB